ASV bestraft Ampfing für "überharte Gangart"

- Der ASV Dachau hat sich mit einem ungefährdeten Auswärtssieg in die Winterpause verabschiedet. Obwohl die in argen Abstiegsnöten steckenden Ampfinger auf ihrem schwer zu bespielenden Nebenplatz ziemlich rustikal zur Sache gingen, löste der Gast vom Stadtwald die schwierige Aufgabe optimal. Die Dachauer haben sich von der anfänglichen Hektik nicht aus dem Konzept bringen lassen und am Ende die personelle Überlegenheit entscheidend in die Waagschale geworfen. ASV-Spielertrainer Herbert Reischl war nach dem frühen Platzverweis gegen Markus Senftl zunächst ein wenig beunruhigt, denn sein Team ließ in den ersten 20 Minuten kein klares Konzept erkennen.

"Das hat sich dann nach einer halben Stunde geändert, dann haben wir endlich konsequent über die Flügel gespielt", so der Coach. Reischl, der diesmal mit Thomas Hummel einen klassischen Vorstopper aufgeboten hatte, um sich selbst im Mittelfeld tummeln zu können, zeigte sich vor allem mit der Leistung im zweiten Durchgang zufrieden. Da hätten die Gäste noch einige Treffer mehr erzielen können, aber Jaschke, Bartnick und Wack hatten wohl nicht genügend Zielwasser getrunken. Doch ernsthaft in Gefahr geraten ist der Dachauer Auswärtssieg nie, die Ampfinger spielten zwar engagiert, schwächten sich aber durch zwei rote Karten selbst.

"Die haben es mit dem Einsatz einige Male übertrieben, aber letztendlich haben sie vom Referee dann ja auch die Quittung bekommen. Es ist schwer, mit neun Mann gegen elf ein Spiel zu gewinnen." So haben die Dachauer die Punkte Nummer 18, 19 und 20 souveräner als erwartet einfahren können, sie überwintern im Mittelfeld und wollen in der Frühjahrsserie den Klassenerhalt endültig in trockene Tücher bringen.

1): ASV Dachau: Dietrich, Forster, Hummel, H. Reischl (70. Wenninger), Jaschke, Sandmann, Puhlmann (80. Schönwetter), Kampinski, Wack, Bartnick, Bistran (60. Wölkhammer)

Schiedsrichter: Manuel Sellmeier Erding)

Zuschauer: 100 Rote Karte: Markus Senftl (3.), Robert Redl (80.) Tore: 0.1 (32.) - Nach einer Maßflanke von Ralf Forster wird Timo Bartnick unsanft von den Beinen geholt. Den fälligen Foulelfmeter verwandelt Torjäger Robert Wack sicher; 0:2 (46.) - Unmittelbar nach der Pause macht Jochen Jaschke alles klar, der blonde Dachauer verwandelt einen Freistoß per Aufsetzer aus gut 25 Metern direkt

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