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ASV Dachau reist ohne Kapitän zum Spitzenspiel - Sieg dennoch eingeplant

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Nach einem spielfreien Wochenende greifen die Kicker des ASV Dachau (im Bild Maximilian Bergner) wieder an.
Nach einem spielfreien Wochenende greifen die Kicker des ASV Dachau (im Bild Maximilian Bergner) wieder an. © hab

Der ASV Dachau trifft im Spitzenspiel der Bezirksliga Nord auf die SpVgg Feldmoching. Nach der ersten Saisonniederlage spricht dieses Mal einiges für den Primus.

Samstag, 14.30 Uhr: Der ASV Dachau war am vergangenen Wochenende spielfrei. Davor hatte der Spitzenreiter der Gruppe Nord die erste Niederlage der Saison kassiert. „Das war natürlich bescheiden. Da verlierst du und musst zwei Wochen warten bis zum nächsten Spiel“, sagt ASV-Trainer Manuel Haupt vor dem Duell am Samstag gegen die SpVgg Feldmoching.

Die Pause hatte aber auch eine gute Seite. „Wir haben regeneriert und die Akkus wieder aufgeladen“, so Haupt. Die Dachauer trainierten vor ihrer Zwangspause nur einmal, in der Woche vor dem Feldmoching-Spiel holte Haupt seine Spieler wieder in den „Regelbetrieb“ zurück. Der punktgleiche Tabellenzweite und erste Verfolger TSV Jetzendorf wählte übrigens einen anderen Ansatz, als er vor zwei Wochen ebenfalls pausieren musste. TSV-Spielertrainer Schäffler trainierte mit seiner Mannschaft am spielfreieren Wochenende, um nicht aus dem Rhythmus zu kommen. Ihre folgende Partie gewannen die Jetzendorfer mit 4:1 gegen Kasing. Haupt fährt einen anderen Kurs.

ASV Dachau muss auf Kapitän Christian Roth verzichten

Die Dachauer werden ohne Christian Roth nach Feldmoching fahren. Der Kapitän ist verhindert. Dimitrios Papadopoulos ist im Urlaub und fehlt ebenfalls. Dafür kehrt Sebastian Mack ins Team zurück. Dessen Energie hat der ASV beim 2:3 in Manching vermisst. „Es tut gut, dass er wieder dabei ist“, sagt Haupt über Mack. Weitere Veränderungen wird es nicht geben.

Und ändern wird sich auch nicht, dass die Dachauer in Feldmoching auf einen hochmotivierten Gegner treffen werden. Alle wollen dem Primus ein Bein stellen. Feldmochings Spiel baut auf einer kompakten Verteidigung auf. Der Tabellendritte stellt mit sieben Gegentoren die zweitbeste Defensive – nur Dachau kassierte ein Gegentor weniger. Allerdings erzielte die Spielvereinigung nur zwölf Treffer – der ASV mehr als doppelt so viele. Ein Offensivspektakel der Heimelf ist nicht zu erwarten.

„Ich gehe davon nicht davon aus, dass sie sich einigeln werden, aber auch nicht, dass sie uns im Strafraum pressen werden“, sagt ASV-Trainer Haupt. Doch egal wie es kommt: Diesmal spricht mehr für einen ASV-Erfolg als für drei Punkte der Feldmochinger.  (Moritz Stalter)

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