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Jetzendorf will nach Sieg gegen Tabellenführer gegen Eichstätt II nachlegen

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Jetzendorf möchte auch gegen die Reserve aus Eichstätt einen Sieg einfahren und auch im zehnten Spiel nacheinander ungeschlagen bleiben.
Jetzendorf möchte auch gegen die Reserve aus Eichstätt einen Sieg einfahren und auch im zehnten Spiel nacheinander ungeschlagen bleiben. © Bruno Haelke

Der TSV Jetzendorf will weiter auf der Erfolgswelle surfen. Nun kommt die Reserve vom VfB Eichstätt. Pöllner wird dem TSV aber fehlen.

Jetzendorf - Der TSV Jetzendorf eilt in dieser Bezirksligasaison von Erfolg zu Erfolg. Seit neun Spielen sind die Grün-Weißen ungeschlagen, achtmal holten sie in dieser Zeit drei Punkte – zuletzt im Spitzenspiel gegen den nun punktgleichen Co Spitzenreiter ASV Dachau. Diesen Sieg kann der TSV beim VfB Eichstätt II vergolden.

Co-Spielertrainer Markus Pöllner wird dann nicht auf dem Platz stehen, sondern den Jetzendorfern von der Seitenlinie helfen. Pöllner musste gegen Dachau nach sieben Minuten vom Feld. TSV-Spielertrainer Alexander Schäffler befürchtete schon während des Spiels schlechte Nachrichten. „Ein längerer Ausfall wäre bitter. Markus ist wichtig für uns, vielleicht sogar unser wichtigster Spieler“, sagte Schäffler. Nun steht die Diagnose. „Ich habe mir einen Muskelfaserriss zugezogen und werde Ende Oktober oder Anfang November wieder spielen können“, sagt Pöllner. Damit fehlt den Jetzendorfern die zentrale Figur ihres Spiels. Der 23-Jährige war vor der Saison vom FC Augsburg II gekommen, ausgestattet mit der Erfahrung aus mehr als 60 Regionalligaspielen für die Reserveteams des FC Augsburg und des FC Ingolstadt. „Dort habe ich fünf-, sechsmal pro Woche trainiert. Jetzt sind es nur noch zwei Trainingseinheiten. Das ist schon ein Unterschied“, sagt Pöllner. Und weiter: „Es war eine Umstellung, die ist mir aber leicht gefallen. Es hat natürlich geholfen, dass ich den einen oder anderen Spieler kannte.“

Zwei Spieler aus dem Club kennt er besonders gut: Pöllners Bruder Andy ist Kapitän der zweiten Mannschaft und Cousin Dennis hütet das Tor der ersten Mannschaft der Grün-Weißen. Dass Markus Pöllner für einen Trainer extrem jung ist, spielt überhaupt keine Rolle. Der Respekt seiner Mitspieler ist ihm nicht nur wegen seiner höherklassigen Erfahrung sicher. Und Pöllner gefällt es beim Bezirksligisten. „Wir haben eine richtig geile Truppe. Es ist immer gut Zug drin“ Es gibt aber Situationen, in denen das Alter doch zum Thema wird. „Wenn wir Kreis spielen, müssen die jüngsten Spieler zu Beginn in die Mitte. Mich trifft es relativ oft. Als Trainer fühlt sich das schon komisch an“, erzählt Pöllner. Er nimmt es mit Humor.

Am Sonntag in Eichstätt wollen die Jetzendorfer den nächsten Sieg einfahren. Es wäre die Kirsche auf der Torte nach dem 2:1-Erfolg im Spitzenspiel gegen Dachau am vergangenen Wochenende. „Eichstätt hat eine gute Mannschaft. Wir dürfen sie auf keinen Fall unterschätzen, sondern müssen mit 100 Prozent Fokus ins Spiel gehen“, so Pöllner. Die Jetzendorfer müssen ohne JosefKeimel, Wlad Beiz und eben Pöllner auskommen. Alle anderen sind dabei. Und die haben in dieser Saison an zehn von elf Spieltagen bewiesen, was sie drauf haben. (stm)

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