Kammerberg-Coach Matthias Koston war überhaupt nicht zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft.
+
Kammerberg-Coach Matthias Koston war überhaupt nicht zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft.

Kammerberg enttäuscht gegen Kasing

„Ich bin sehr enttäuscht“ - SpVgg Kammerberg nimmt Abstiegskampf nicht an

  • VonMoritz Stalter
    schließen

Die SpVgg Kammerberg verliert daheim das Kellerduell gegen den SV Kasing. Die Koston-Elf zeigte eine seiner schlechtesten Saisonleistungen.

Kammerberg – Diese Niederlage tut weh. Die SpVgg Kammerberg hat gegen den SV Kasing mit 2:4 verloren – nicht unverdient, aber unnötig. Die Kammerberger riefen ihr Potenzial nicht ansatzweise ab und zeigten eine ihrer schwächsten Leistungen in dieser Saison. „Ich bin sehr enttäuscht“, sagte SpVgg-Trainer Matthias Koston.

Der Start in die Partie war aus Sicht der Koston-Elf eine Katastrophe. „Wir waren nicht auf dem Platz – weder vom Kopf her noch taktisch. Wir haben einen Fehlpass nach dem anderen gespielt“, so der Coach. Die Gäste mussten nichts Außergewöhnliches veranstalten, um in Führung zu gehen. Ein simpler Angriff über die Seite inklusive Pass nach innen, Schuss Martin Oblinger, Tor (6.). Eine Minute später verhinderte Torhüter Stefan Fängewisch mit einer starken Parade nach einer ähnlichen Situation den zweiten Gegentreffer.

SpVgg Kammerberg hadert mit eigenem Auftreten

Die Kammerberger waren weit weg von ihrer Normalform, dennoch erspielten sie sich Chancen. Eine davon hatte Leander Lask nach einem Foul im Strafraum vom Elfmeterpunkt. Er verwandelte sicher (17.) und stellte auf Anfang. Direkt nach dem Anstoß der erneute Rückschlag: Kasing hebelte die SpVgg-Defensive mit einem langen Ball aus, und Patrick Palfy stellte auf 1:2 (18.). Das 1:3 durch Fabian Burchard fünf Minuten vor der Halbzeitpause setzte die Krone auf eine schwache Halbzeit der Heimelf. „Wir lagen 1:3 hinten, und keiner wusste, warum wir so aufgetreten sind, wie wir aufgetreten sind. Wir haben keinen Zweikampf gewonnen. Trotzdem hatten wir Chancen“, resümierte Koston.

Nach dem Seitenwechsel stand Kasing tiefer. Die Gäste konnten mit der Führung im Rücken abwarten. Was gleich blieb: Kasing war zweikampfstärker, wacher, gieriger. „Alles, was ich von meiner Mannschaft erwarte, haben sie gemacht“, sagte Koston. In der Schlussphase erhielten die Kammerberger ihren zweiten Elfer nach einer Kombination aus Hand und Foul. Der eingewechselte Patrick Sturm verwandelte (86.). Es war noch genug Zeit für den Ausgleich, doch in der Nachspielzeit setzte Johannes Boyer nach einem Kammerberger Fehlpass den Schlusspunkt. „Wir waren überhaupt nicht bereit, etwas auf dem Platz zu investieren und an die Leistungsgrenze zu gehen. Jeder hat seinem Mitspieler die Opferrolle zugeschoben“, so Koston.  (Moritz Stalter)

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare