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Der SV Sulzemoos steht in Finsing vor einer schweren Aufgabe.

Sulzemooser wollen mit Sieg an Jetzendorf dran bleiben 

SV Sulzemoos muss zur „Wundertüte“ FC Finsing 

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Der SV Sulzemoos gastiert am Sonntag beim FC Finsing. Die Gastgeber sind nach ihrem Trainerwechsel nur schwer einzuschätzen. Mit einem Sieg ist der Aufstieg für Sulzemoos weiterhin möglich. 

Nach aufregenden Tagen richtet der SV Sulzemoos den Fokus auf den Saisonendspurt in Bezirksliga Nord. Gewinnt der Tabellenvierte sein Auswärtsspiel am Sonntag beim FC Finsing, bleibt er im Aufstiegsrennen. Eine Nachricht aus Ismaning hatte die Sulzemooser kurzzeitig in Aufruhr versetzt. Der Bayernligist hatte verkündet, er sei sich mit Bilal Solanke, dem Toptorjäger der SVS, über einen Wechsel einig gewesen, dieser sei aufgrund Solankes Kreuzbandverletzung aber nun geplatzt. „Wir wussten nichts davon, waren mehr als überrascht und haben natürlich sofort bei Bilal nachgefragt“, berichtet Matthias Kovacs, der Sprecher der Sulzemooser. Nach dem Gespräch war die Stimmungslage wesentlich entspannter. „Bilal hat uns gesagt, dass er in Whatsapp-Kontakt mit den Ismaningern gestanden sei. Das ist auch sein gutes Recht“, sagte Kovacs. Und weiter: „Er hat uns aber versichert, dass er in der nächsten Saison definitiv bei uns spielen wird. Bilal weiß, was er an uns hat.“ Solanke wäre natürlich ein wichtiger Baustein im Kader von Trainer Peter Held, wenn der Aufstieg in die Landesliga gelingen sollte. Druck verspüren die Sulzemooser aber nicht. „Wir schauen, dass wir unsere Spiele gewinnen. Wenn wir uns mit den anderen Teams vergleichen, ist das nicht förderlich für die eigene Leistung“, sagt Kovacs. Er sieht den SVS in einer Außenseiterrolle. „Jetzendorf steht noch auf Platz zwei. Wir folgen mit Eching einen Punkt dahinter; die Echinger haben aber gerade einen sehr guten Lauf“, erklärt Kovacs. Druck verspüren die Sulzemooser daher nicht. „Wir haben nichts zu verlieren. Wenn wir doch noch auf den zweiten Platz rutschen sollten, sind aber alle zufrieden“, so der SVS-Sprecher weiter. Damit die Sulzemooser im Rennen bleiben, müssen sie die Partie beim FC Finsing gewinnen. Der Gegner hat seit der Winterpause Probleme und ist im Kalenderjahr 2019 sieglos. Vor drei Wochen, nach dem 1:1-Remis gegen Erding, trat Spielertrainer Thomas Eckmüller zurück. Damit verloren die Finsinger nicht nur ihren Aufstiegscoach, sondern zugleich ihren besten Torschützen in der laufenden Saison (14 Treffer). In den letzten Wochen steht Daniel Heidemann an der Seitenlinie. Beim Debüt des ehemaligen Jugendtrainers des FC Bayern und des 1860 München unterlagen der FCF mit 1:4 in Eching. „Nach dem Trainerwechsel sind sie eine Wundertüte. Ich erwarte aber eine Mannschaft, die alles geben wird“, sagt Kovacs über den Gegner. „Wir werden aber auch alles geben. Wir wollen unbedingt gewinnen. Das ist das klare Ziel“, so der SVS-Sprecher weiter.

FC Finsing – SV Sulzemoos 

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