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Robin Streit steht trotz seiner 18 Tore mit der SpVgg Kammerberg nur auf dem siebten Platz der Bezirksliga.

Der Top-Torjäger der SpVgg Kammerberg im Interview

Robin Streit: Wegen Papa und Brüdern in die Kreisliga

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  • Luca Iannotta
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Robin Streit erzielte in dieser Spielzeit bereits 18 Tore. Die Lebensversicherung der Kammerberger spricht über die Saison und die eigene Laufbahn. 

  • Robin Streit führt die Torjägerliste der Bezirksliga Nord mit Abstand an
  • Bevor Streit zur SpVgg Kammerberg kam, hatte er schon Einsätze in der Kreisliga, der Landesliga und der Bayernliga
  • Mit seinem Wechsel in die Kreisliga erfüllte sich der Torjäger einen Herzenswunsch

Robin Streit schaffte in der Saison 12/13 den direkten Sprung aus der U19 Landesliga in die Bayernliga der Herren. Nach Startschwierigkeiten im Herrenfußball beim FC Affing versuchte sich der Stürmer später in der Kreisliga. Inzwischen ist Streit mit 18 Toren der Top-Torschützen der Bezirksliga Nord. 

Du konntest in der Bezirksliga für die SpVgg Kammerberg bereits 18 Tore erzielen. Was machst du besser als die anderen Stürmer?

Mit meiner hohen Geschwindigkeit konnte ich mir schon immer einen großen Vorteil verschaffen. Dazu kommt, dass ich extrem ehrgeizig bin. Aber alleine klappt das natürlich nicht, denn die Spieler, die mich in Szene setzen sind, genauso wichtig.

Leistungseinbruch nach starkem Start

Trotz deiner starken Hinrunde steht ihr nur auf dem siebten Platz. Bist du zufrieden?

Unsere Tabellensituation sehe ich nicht negativ, da es nur drei Punkte bis zur Relegation sind. Zehn Spiele sind noch offen und da sind drei Punkte gar nichts. 

Ihr habt eure Saison mit vier Siegen aus vier Spielen überragend gestartet. Danach lief es eher durchwachsen. Warum?

Leistungseinbrüche während der Saison sind keine Seltenheit. Wir hatten seit Beginn der Vorbereitung keine Pause zum Verschnaufen und dann ist uns irgendwann die Puste ausgegangen.

Niederlagen habt ihr eher gegen die oberen Mannschaften eingefahren. Habt ihr eine Chance im Aufstiegsrennen?

Unser Ziel war von Anfang an der Klassenerhalt. Der Aufstieg war nie ein Thema und ist es jetzt auch nicht. Wir müssen den Ball flach halten. Wir wollen so weit oben wie möglich mitspielen. In der Liga sind einige Mannschaften, die oben mitmischen können. Wir wollen uns durch den Aufstieg nicht verrückt machen und lassen die Saison einfach auf uns zukommen. 

„Ich bekam die Chance mit meinem Bruder und meinem Vater zu spielen.“

Du hattest Einsätze in der Bayernliga für den FC Affing. Danach ging es in die Kreisliga. Was waren die Gründe für diese Wechsel?

In meinen ersten zwei Herrenjahren beim FC Affing in der Bayernliga sind wir zweimal abgestiegen. Als junger Spieler war es für mich immer ziemlich schwer, mich durchzusetzen. Als es dann in die Bezirksliga ging, ist die Mannschaft auseinandergebrochen. Alle gestandenen Spieler haben den Verein verlassen. Auch einige junge Spieler, darunter ich, sind weiter gezogen. In Hilgertshausen bekam ich dann die Chance, mit meinen Brüdern und meinem Vater zu spielen. Das wollte ich mir nicht entgehen lassen. Geplant habe ich meine fußballerische Laufbahn so nicht, trotzdem war es eine schöne und prägende Zeit. 

Mit dem Wechsel nach Kammerberg ging es für dich wieder eine Liga nach oben. Möchtest Du noch höher hinaus? 

Schön ist es natürlich immer, noch eine Liga höher zu spielen, aber momentan passt es in Kammerberg einfach sehr gut. Dort bekomme ich ausreichend Spielzeit und deshalb habe ich keinen Grund, meine Fühler in eine andere Richtung zu strecken. 

Nun zur letzten, aber wichtigsten Frage: Was machst du mit den 15 Kästen Erdinger Weißbier, falls du gewinnst?

Die würde ich auf jeden Fall mit der Mannschaft trinken, aber nicht alles auf einmal (lacht).

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