Der Fußball kommt vorerst bei Pflichtspielen nicht ins Rollen.
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Der Fußball kommt vorerst bei Pflichtspielen nicht ins Rollen.

Küspert: „Irgendwann geht der Verein kaputt“

Küspert entzürnt über jüngste Maßnahme -BFV startet Vereinsumfrage

  • vonBruno Haelke
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Nach der Entscheidung der Staatsregierung bezüglich der Wiederaufnahme der Saison 19/21, äußerten sich viele Funktionäre gegen die Maßnahme, so auch Roland Küspert.

Landkreis – Die Entscheidung der bayerischen Staatsregierung, dass bis zum 18. September weiter Test-, jedoch keine Punktspiele möglich sind und dass weiterhin keine Zuschauer erlaubt sind (wir berichteten), schlägt weiter hohe Wellen. Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) hat gestern seine rund 4500 Mitgliedsvereine zu einem Online-Gespräch gebeten. Unter anderem möchte der BFV abklären, ob er den Rechtsweg beschreiten soll.

Der Ministerrat habe sich trotz mehrfacher Forderungen seitens des BFV in seiner Sitzung am Dienstag wieder einmal nicht zum weiteren Vorgehen im Wettkampfsport oder zu Rahmenbedingungen für die Wiederaufnahme des Wettkampfspielbetriebs geäußert. So fehle den Amateurfußballern weiterhin jedwede Perspektive, allmählich nähmen die Auswirkungen besorgniserregende Formen an: Immer mehr Kicker aus den jüngsten Jahrgängen hörten auf, bei den F-Junioren seien es gar 20 Prozent – Tendenz steigend.

Unverständnis für die Staatsregierung zeigt auch Roland Küspert, Präsident des FC Pipinsried, und meint: „Irgendwann geht der Verein kaputt.“

Das Umfrage-Ergebnis gibt der BFV am Montag bekannt.  hae

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