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Kreisliga 1: Der neue Spitzenreiter heißt TSV Allach – Karlsfeld und Sulzemoos patzen

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Abgegrätscht: Aber Moosach-Hartmannshofen (grüne Trikots) konnte in Erdweg (rote Trikots) nicht punkten.
Abgegrätscht: Aber Moosach-Hartmannshofen (grüne Trikots) konnte in Erdweg (rote Trikots) nicht punkten. © BRUNO HAELKE

Der neue Spitzenreiter der Fußball-Kreisliga München 1 heißt TSV Allach. Die Allacher schlugen den TSV Dachau 1865 II im Topspiel und stehen jetzt ganz oben.

Dachau – Zweite Saisonniederlage für die Zweite des TSV Dachau 1865: Nach dem 1:2 in Allach verloren die Dachauer die Tabellenführung in der Kreisliga 1 an – den TSV Allach.

TSV Allach – TSV 1865 Dachau II 2:1 (2:0): Jetzt hat es auch die Zweite des Bayernligisten Dachau 1865 zum zweiten Mal erwischt, und die Niederlage im Spitzenspiel, mit der Allach den TSV 1865 als Tabellenführer der Kreisliga München I ablöste, war verdient. Allach war das bessere Team, machte vor allem weniger Fehler. Die Treffer für den neuen Tabellenführer erzielten Roko Gojani (16.) und der „ewige Allacher“ Uli Fries (28.). Dachau kam erst zum Ende des Spieles in der 78. Minute durch Roman Mavdryk zum Anschlusstreffer, mehr war aber nicht drin.

„Das war kein gutes Spiel von uns, wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht“, befand 65-Spielertrainer Christian Doll. Gegen „eine gute Allacher Mannschaft“ habe man verdient verloren.  ro

SV Günding – SV Weichs 2:1 (1:0): Am Ende stand gegen den Aufsteiger aus Weichs ein Arbeitssieg. Der SV Günding dominierte die ersten 30 Minuten und kam durch einen berechtigten Foulelfmeter, den Dennis Hölzl in der 22. Minute verwandeln konnte, zum Führungstreffer. Danach kam der SVW besser ins Spiel und hatte Tormöglichkeiten. Das 2:0 für Günding erzielte Keanu Pitthan in der 50. Minute. Danach stellte Günding das Fußballspielen jedoch weitgehend ein. Auch deshalb konnte Maximilian Sedlmaier in der 66. Minute mit einem Foulelfmeter verkürzen. Hektisch wurde es in der Schlussminute, als der Schiedsrichter nach Überzeugung der Gäste aus Weichs reguläres Tor nicht gab. „Wir haben die Chancen nicht zu Ende gespielt, und hinten war durch Standards immer wieder Gefahr“, sagte SVG-Trainer Markus Remlein. „Am Ende war es ein Pflichtsieg.“ Sein Weichser Kollege Korbinian Regert lobte die „starke kämpferische Leistung, wir sind nach dem 0:2 zurückgekommen und am Ende nicht belohnt worden“.  ro

SV Sulzemoos – VfR Garching II 0:2 (0:2): Der von erheblichen Personalproblemen gebeutelte SVS hat gegen die Garchinger Zweite eine empfindliche Niederlage einstecken müssen. In der ersten Halbzeit fand Sulzemoos überhaupt nicht ins Spiel. Folge war der Doppelschlag der Garchinger durch Ayoub Garbija (20.) und Marc Sodji (23.). Die zweite Hälfte war aus Sicht des SVS zwar besser, zwingende Torchancen sprangen für Sulzemoos jedoch nicht heraus. „Wir haben wirklich massive Personalnot, trotzdem gilt es jetzt wieder, die Grundtugenden des Fußballs auf den Platz zum bringen“, sagte SVS-Pressesprecher Dennis Raith. „Man muss als Einheit kämpfen, kratzen, beißen, bis es nicht mehr geht. Das fehlt uns momentan.“  ro

SpVgg Erdweg – TSV Moosach-Hartmannshofen 2:0 (0:0): Die SpVgg Erdweg hat einen eminent wichtigen Sieg eingefahren. Mit dem Erfolg gegen den Tabellenletzten hält die Mannschaft weiter Kontakt zum Mittelfeld. Im ersten Spielabschnitt machte der Gastgeber zunächst den Laden hinten dicht und setzte auf Konter, die aber allesamt nichts einbrachten. Besser lief es dann in der 51. Minute, als Fabian Meier zum 1:0 einnetzte. Für die Erlösung sorgte dann der Erdweger Spielertrainer Sebastian Schuff höchstpersönlich. Mit einem Lupfer aus 25 Metern überlistete er den TSV-Keeper Victor Hamm und sorgte damit in der 88. Minute für die Entscheidung in einem umkämpften Kellerduell. Schon am kommenden Donnerstag tritt das Team aus Erdweg beim SV Waldeck zum Nachholspiel an.  hae

SV Niederroth – SV Waldeck-Obermenzing 1:3 (0:2): Der SV Niederroth tritt auf der Stelle. Der Gast aus München siegte verdient mit 3:1, zudem gab es noch Rot für Lukas Schmitt (38.). Das Match begann denkbar schlecht für die Niederrother, denn zuerst sicherte sich der SVO die Führung durch Florian Graf (26.), dann kam die Rote Karte für Schmitt. Mit dem Pausenpfiff fiel das 0:2 durch Christoph Seizinger. Nach der Pause keimte mit dem Anschlusstreffer durch Lukas Obert in der 52. Minute etwas Hoffnung im Lager des SVN, doch bereits in der 63. Minute sorgte Armin Lange mit seinem Tor zum 3:1 für die Entscheidung und machte damit alle Hoffnungen der Gastgeber zunichte. Am kommenden Wochenende muss Niederroth in Weichs antreten.  hae

SC Inhauser Moos – FC Alte Haide München 3:0 (1:0): Im Duell der beiden Teams aus dem unteren Mittelfeld der Tabelle sicherte sich die Mannschaft von SCI-Trainer Marco Hahm verdient die drei Punkte. Zur Halbzeit führte der Gastgeber durch einen Treffer von Christian Legrand (37.). Die Führung baute der SCI per Eigentor aus, Alte-Haide-Akteur Bilal Mohibi traf in der 58. Minute ins eigene Tor. Für die endgültige Entscheidung sorgte Nicolas Schmöller in der 61. Minute, er zeichnete mit seinem Treffer für den Endstand verantwortlich. Kurz vor Ende der Partie (88.) kassierte Gästespieler Dylan Agbarka eine überflüssige Rote Karte. Am kommenden Sonntag muss die Elf von SCI-Chefanweiser Marco Hahm bei SV Waldeck-Obermenzing antreten.  hae

SV Lohhof – TSV Eintracht Karlsfeld II 4:1 (2:1): Früh in der Partie hätten die Karlsfelder gerne einen Elfmeter bekommen, sogar eine Rote Karte für Lohhofdazu. Doch der Schiedsrichter ließ weiterlaufen. „Hätten wir gewonnen, wäre die Szene wahrscheinlich kein Thema gewesen“, gab Flo Beutlhauser, Trainer der Eintracht-Zweiten, durch. Es kam anders: „So schnell konnten wir nicht schauen, da stand es 0:2.“ In der 10. Minute rutschte Torhüter Dario Schmucker nach einem langen Ball weg, Nick Maletke netzte ein. Dem zweiten Lohhofer Treffer durch Luan da Costa Barros (15.) ging ein Ballverlust der Karlsfelder voraus. Zwar hatte Kilian Schestak mit dem Anschlusstreffer die perfekte Antwort parat (16.), die Karlsfelder waren an diesem Tag aber weit weg von ihrem Topniveau. „Das 1:2 zur Halbzeit war schmeichelhaft für uns“, sagte Beutlhauser. Da Costa Barros zog den Gästen mit seinem zweiten Treffer gleich nach Wiederbeginn den Stecker. Das 4:1 durch Fabian Böck (54.) war gleichzeitig der Endstand.  stm

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