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Jetzendorf: Brisantes Derby eröffnet Rückrunde - Schäffler: „Es sieht gerade nicht so gut aus“

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Ein heißes Duell von 500 Zuschauern lieferten sich Jetzendorf (am Ball Spielertrainer Alexander Schäffler) und der FSV Pfaffenhofen im Hinspiel Ende Juli. Endstand: 2:0 für den TSV Jetzendorf.
Ein heißes Duell von 500 Zuschauern lieferten sich Jetzendorf (am Ball Spielertrainer Alexander Schäffler) und der FSV Pfaffenhofen im Hinspiel Ende Juli. Endstand: 2:0 für den TSV Jetzendorf. © hab

Zum Start in die Hinrunde der Bezirksliga Nord empfängt der TSV Jetzendorf im Derby den FSV Pfaffenhofen. Das Hinspiel ging an den TSV.

Jetzendorf – Der TSV Jetzendorf startet am heutigen Samstag (13.30 Uhr) mit dem Duell beim FSV Pfaffenhofen in die Rückrunde der Fußball-Bezirksliga Nord. „Das Derby kommt für uns zur richtigen Zeit. Das ist es einfach, sich zu motivieren“, sagt TSV-Spielertrainer Alexander Schäffler. Die Portion Extra-Motivation braucht seine Mannschaft, um die Ausfälle mehrerer Schlüsselspieler zu kompensieren. „Es sieht gerade nicht so gut aus. Die Trainingswoche war auch eher mau“, gibt Schäffler zu.

Beide Teams sind seit drei Spielen sieglos. Der Unterschied: Jetzendorf steht auf Platz zwei, neun Punkte vor dem Gegner.

Der FSV Pfaffenhofen beendete die Hinrunde mit einem Remis gegen Feldmoching und Niederlagen beim ASV Dachau (2:5) und gegen den VfB Eichstätt II (1:3).

FSV-Trainer Gerhard Lösch kann mit seiner ersten Halbserie als Coach der Pfaffenhofener nicht zufrieden sein. Für ein Team, dass sich im Sommer im großen Rahmen verstärkt hatte, sind neun Punkte Rückstand auf die Aufstiegsplätze enttäuschend.

Kurios ist, dass Pfaffenhofen gegen die drei Teams, die aktuell auf den direkten Abstiegsplätzen stehen, nur einen Punkt geholt hat. „Die Pfaffenhofener haben immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen gehabt. Ein Problem, mit dem wir gerade kämpfen“, sagt Schäffler.

Gegner Pfaffenhofen mit viel Offensivpower in der Saison 21/22

Der TSV-Spielertrainer kennt aber das Potenzial im Team des Lokalrivalen. Mehrfach überrannte der FSV seine Gegner. Das Resultat waren hohe Siege – darunter ein 7:0-Erfolg in Kasing.

Maxi Ceballos ist der torgefährlichste Spieler im FSV-Kader. Der Neuzugang vom TSV Eching liegt mit elf Treffern auf Platz zwei der Torschützenliste – knapp hinter Schwabings Gia Sibilia (12). Ceballos ist ein spielender, technisch starker Stürmer, der auch dann wertvoll ist, wenn er mal nicht trifft. Mit Vorlagen gefüttert wird er vom Ex-Kammerberger Sebastian Waas. Der Tempodribbler wirbelt auf dem Flügel. Nimmt er Geschwindigkeit auf, wird es schwer für die gegnerischen Teams.

Das Hinspiel gegen Pfaffenhofen ging an Jetzendorf

Die Jetzendorfer haben im ersten Saisonduell das richtige Mittel gegen die torhungrigen Pfaffenhofener gefunden. Spielertrainer Schäffler und Maximilian Kreitmair erzielten vor 500 Zuschauern die Treffer beim 2:0-Erfolg im Hinspiel. Schäffler wird auch im Rückspiel auf dem Platz stehen, Kreitmair wird das Derby aber sicher verpassen. „Es sieht gerade personell nicht so gut aus bei uns“, sagt Schäffler. Wlad Beiz und Josef Keimel sind ebenfalls verletzt. Simon Oberhauser und Florian Radlmeier setzten am Dienstag mit dem Training aus. „Beide sind angeschlagen. Ich hoffe, dass einer von ihnen spielen kann“, so Schäffler.

Auch hinter Torhüter Dennis Pöllner steht ein Fragezeichen. „Bei Dennis ist offen, ob er langfristig ausfällt oder bis in die Winterpause durchzieht“, so Schäffler. Er hofft, dass Co-Spielertrainer Markus Pöllner nach seinem Muskelfaserriss wieder zur Option wird: „Markus hat am Donnerstag trainiert. Mal sehen, ob es reicht.“

Wie wichtig Spieler wie Pöllner und Kreitmair für den Tabellenzweiten sind, wurde deutlich, als sie fehlten: Gegen Dornach (0:3) und Schwabing (2:4) kassierten die bis dahin zuhause ungeschlagenen Grün-Weißen ihre ersten Heimniederlagen. „Wir werden mit offenem Visier reingehen“, kündigt Trainer Schäffler an. (MORITZ STALTER)

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