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Bilal Solanke riss sich beim TSV das Kreuzband.

SVS ist zurück beim TSV

„Einer der schwärzesten Tage der Geschichte“ - Sulzemoos in Pfaffenhofen

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Der SV Sulzemoos startet am Sonntag mit dem Spiel beim FSV Pfaffenhofen in die Bezirksliga-Saison 2019/2020. Die Sulzemooser treffen nicht nur auf ihren Aufstiegsfavoriten, sie kehren auch an den Ort zurück, an dem im Rückspiel der vergangenen Saison sehr viel schief gelaufen war.

Flashback: Am 31. März 2019 waren die Sulzemooser mit zwei Punkten Rückstand auf den Aufstiegsrelegationsplatz in die Partie in Pfaffenhofen gegangen. 90 Spielminuten später fuhren sie mit einer 0:1-Niederlage im Gepäck nach Hause. Das Ergebnis wurde zur Nebensache, denn Toptorjäger Bilal Solanke und Angriffskollege Martin Held zogen sich binnen weniger Minuten jeweils einen Kreuzbandriss im Knie zu. Hinzu kam eine rote Karte für Sergen Retzep.

„Das war einer der schwärzesten Tage in der Sulzemooser Fußballgeschichte“, sagte SVS-Sprecher Matthias Kovacs damals. „Wir haben noch etwas gutzumachen“, so Kovacs mit Blick auf das morgige Duell.

Während Solanke bis in die Winterpause ausfällt und Held den SVS in Richtung SC Olching verlassen hat, darf Retzep auflaufen. Der Mittelfeldspieler war einer der Gründe dafür, dass die Sulzemooser in der Sommerpause David Tomasevic vom FC Ismaning als Neuzugang präsentieren konnten. „Beide sind sehr gut befreundet“, erklärt Kovacs. Mit dem hoch aufgeschossenen Verteidiger, den Kovacs als „Riesenverstärkung“ bezeichnet, steht die Defensive des SVS deutlich stabiler.

Auch Marcel Berger, der vom ASV Dachau kam und die Zweikampfstärke im SVS-Mittelfeld erhöht, hat bislang einen guten Eindruck hinterlassen. Für den Angriff holten die Sulzemooser mit Quirin Jürgens einen Spieler mit Perspektive. Dass der 18-Jährige Klasse hat, bewies er in der abgelaufenen Spielzeit mit zwölf Toren in 21 Spielen für den Kreisligisten FC Neuhadern. „Er ist noch sehr jung, hat aber gute Anlagen und im letzten Test gegen Unterpfaffenhofen sein erstes Tor geschossen“, sagt Kovacs.

Obwohl dem SVS in der „holprigen Vorbereitung“ kein Sieg gelungen ist, stimmte die Leistung in den beiden letzten Testspielen gegen die Bezirksligisten MTV Berg (2:2) und SC Unterpfaffenhofen (1:1). „Wir sind auf einem guten Weg“, so Kovacs. Und weiter: „Noch fehlt es uns etwas an Frische und Kondition, doch das ist bei den anderen Mannschaften auch so.“

Gegen Pfaffenhofen rechnen sich die Sulzemooser dennoch etwas aus, auch wenn sie den Gegner mit dem FC Moosinning als Topfavorit auf den Aufstieg sehen.

„Sie waren in der Rückrunde sehr gut und haben sich mit Thomas Berger aus Pipinsried, einen Regionalliga-Stammspieler, weiter verstärkt. Das ist der schwerstmögliche Auftakt“, so Kovacs. Dem SVS werden neben Bilal Solanke auch die Verletzten Alexander Rupp, Alexander Kronschnabl und Simon Zacherl sowie Sebastian Ranftl (steht bis Mitte September nicht zu Verfügung) im Auftaktspiel fehlen.  stm

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