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High Noon in Karlsfeld: Neuzugang Burkibar Cisse & Co. empfangen am Sonntag Spitzenreiter Erlbach.

„Wir wollen unsere Form bestätigen“

Eintracht Karlsfeld: Voller Vorfreude und Motivation zum SV Erlbach

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Das Spitzenspiel der steigt in Karlsfeld. Zur ungewöhnlichen Anstoßzeit empfängt die auf Rang zwei platzierte Eintracht am Sonntag den punktgleichen Tabellenführer SV Erlbach.

„Nach elf Spieltagen in so einer Situation zu sein und gegen Erlbach um den ersten Platz spielen zu können, ist für uns eine tolle Sache. Es wird eine große Herausforderung, die wir mit Vorfreude und Motivation angehen“, sagt Karlsfelds Trainer Sebastian Stangl.

Wie stark der Gegner aus Erlbach ist, zeigte seine Reaktion auf den größten Tiefschlag in dieser Saison, die 0:6-Heimniederlage gegen Freising im Topduell des siebten Spieltags. Die Mannschaft von Spielertrainer Lukas Lechner gewann die nächsten vier Spiele in Folge, erzielte dabei elf Tore und ließ dabei keinen gegnerischen Treffer zu. Die Stärken der Erlbacher sind offensichtlich: Mit 26 Toren stellen sie gemeinsam mit Hallbergmoos die beste Offensive der Landesliga Südost, die zwölf Gegentore des SVE unterbietet nur Freising (elf).

Sebastian Stangl hofft auf guten Start

Die Karlsfelder müssen sich in beiden Kategorien aber nicht vor dem Gegner verstecken; 23 Tore und 13 Gegentore sind ebenfalls Spitzenwerte. Auch deshalb traut Stangl seiner Mannschaft im Spitzenspiel etwas zu: „Wir wollen unsere Form aus den letzten Spielen bestätigen und am Sonntag erneut abrufen. Das Ziel ist es, auch gegen Erlbach zu bestehen.“ Der Eintracht-Trainer hofft, dass seine Mannschaft so gut startet wie am vergangenen Wochenende beim 3:1-Sieg im Landkreisderby beim ASV Dachau.

„Wir haben in Dachau sehr schnell ins Spiel gefunden. Die Struktur war gut, deswegen haben wir hinten kaum etwas zugelassen. Die Abläufe im Spiel nach vorne haben gepasst und deswegen ging das 2:0 zur Pause in Ordnung“, blickt Stangl zurück. Wenn seine Mannschaft gegen Erlbach aber so auftritt wie im Derby nach dem Seitenwechsel, wird es schwer, auch nur einen Punkt holen. „Da haben wir nur noch verwaltet. Wir waren in Überzahl, sind mit dieser Situation aber schlecht umgegangen“, so der 36-Jährige weiter. Gut für die Eintracht, dass Dominik Pöhlmann einen Zwei-Tore-Vorsprung herausgeschossen hatte.

Dominik Pöhlmann könnte Schüsselrolle einnehmen

Pöhlmann ist in dieser Saison eine der wichtigsten Figuren im Spiel der Eintracht. Der zentrale Mittelfeldspieler fehlte nur am fünften Spieltag, in den restlichen zehn Spielen stand er vom Anstoß bis zum Schlusspfiff auf dem Platz. Mit drei Treffern hat er seine Torausbeute aus der vergangenen Spielzeit (ein Tor in 27 Einsätzen) bereits überboten – dabei misst ihn Stangl nicht an seiner Trefferquote. „Er spielt sehr überlegt und hat die Ruhe am Ball“, lobt der Trainer den 28-Jährigen. Und weiter: Er ergänzt die Offensive um Andre Gasteiger und Martin Schön optimal.“

Pöhlmann könnte auch gegen Erlbach eine Schlüsselrolle im Eintracht-Spiel einnehmen. Stangl hat die Option, mit exakt der Startaufstellung aus dem Derby in die Partie zu gehen. Markus Huber, Fabio Palermo und Fitim Raqi fehlen verletzt, die anderen Karlsfelder Spieler sind einsatzbereit

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