Schlager-Star Werner Böhm alias Gottlieb Wendehals gestorben: Vermutung zu Todesursache

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FCP erweckt den SCF II zum Leben

- Gemein. Immer, wenn Konrad Höß das Wort Abstieg aus der Saisonchronik streichen will, spielen ihm seine Kicker übel mit. So muss der FC Pipinsried auch nach dem 33. von 36 Punktspieltagen ein klein wenig zittern, denn theoretisch kann der Landesligist aus dem Landkreis Dachau noch auf den Relegationsrang verdrängt werden. Der momentane Tabellenfünfzehnte TSV Nördlingen (35 Punkte) hat zuletzt fünf Spiele in Folge gewonnen, und Höß traut dem "Team der Stunde" durchaus zu, die Erfolgsserie auf zehn Spiele auszubauen.<BR>

<P> "Und dann werden einige Vereine Probleme bekommen, denn mit 50 Punkten sollte man das rettende Ufer sicher erreichen." Und zu diesen 50 Punkten fehlen dem FC Pipinsried eben noch jene drei Zähler, die man eigentlich in Fürstenfeldbruck einfahren wollte. <P>Lange sah es so aus, als sei es nur eine Frage der Zeit, wann die Pipinsrieder im Nachbarlandkreis in Führung gehen würden. Doch weder Roland Baumgärtner, er tauchte in den ersten 45 Minuten zweimal frei vor dem SCF-Kasten auf, noch Simon Bachsleitner schafften es, den gut aufgelegten FFB-Keeper Markus Remlein zu überwinden. "Ein guter Mann", lobt FCP-Boss Höß den Brucker Torwart. "Ich habe ja im vergangenen Sommer mit ihm verhandelt, aber er hat sich dann doch für den SC entschieden - leider." <P>Eine Aussage, die wohl auch als kleiner Seitenhieb auf die Pipinsrieder Torhüter-Fraktion verstanden werden darf. Das Wechselspiel Marke Eishockey hat sich, so Höß sauer, nicht bewährt: "Sicherlich sind Norbert Aulinger und Markus Eisgruber in etwa gleich stark, aber leider sind beide auch sehr fehleranfällig." In Fürstenfeldbruck war mal wieder der jüngere von beiden an der Reihe. "Das 0:1 war ein Eigentor von Eisgruber, das so einfach nicht fallen darf", schimpft der Präsident. Schon die Vorgeschichte dieses Treffers brachte Höß auf die Palme: "Thomas Brunner hätte den Ball steil auf Martin Stanek passen können, aber nein, erst muss er ja noch einen Gegenspieler ausspielen." Das misslang, und so kamen die Brucker gegen die in der Vorwärtsbewegung befindlichen Pipinsrieder zu einer billigen Torchance. Die Flanke von der linken Eckfahne wirkte allerdings alles andere als gefährlich, doch Eisgruber brachte den Ball nicht unter Kontrolle und bugsierte ihn letztendlich selbst ins Netz. <P>Michael Stillers hatte wohl schon zur Pause geahnt, was folgen würde, seine Gardinenpredigt ließ die Katakomben des Brucker Stadions erzittern. "Gebracht hat`s leider nichts", bilanziert Höß. "Wir haben zwei saudumme Gegentore kassiert und sind wieder einmal leer ausgegangen. Und das gegen einen angeschlagenen Gegner, der so stark hin und her schwankte, dass man ihn nur noch hätte umpusten müssen." Doch dazu agierte der FCP in der Offensive zu einfalls- und in der Defensive zu sorglos. Bezeichnend: Einer der besten Pipinsrieder war am Samstag Michael Wittmann. Und der hat nach überstandenem Kreuzbandriss noch nicht einmal 60 Prozent seines Leistungsvermögens erreicht...<BR><BR>SC Fürstenfeldbruck II - FC Pipinsried 2:0 (0:0)<BR><BR>Fürstenfeldbruck II: Remlein, Prechtl, Wiesinger, Gregorio (72. Amachaibou), Malina, M. Lankes, Strassl, Kraus, Dierich (69. Krovinovic), Kern, Reinisch <P>Pipinsried: Eisgruber, Brunner, Vennemann (61. Krempl), Mach, Bachsleitner, Stanek (80. Trejo), Tochtermann, Wittmann, Baumgärtner, Lessmann, Alkan <P>Schiedsrichter: Martin Prinzler (VfL Kaufering) <P>Zuschauer: 60 <P>Gelbe Karten: Wiesinger, Malina, Dierich - Mach, Stanek, Lessmann <P>Tore: 1:0 (57.) - Markus Eisgruber patzt, er lässt den Ball nach einer harmlosen Dierich-Flanke von der linken Außenbahn durch die Beine ins Netz gleiten; 2:0 (87.) - Schiedsrichter Prinzler pfeift Freistoß für Fürstenfeldbruck. Und während die Gäste noch protestieren, ohne dabei das Spielgerät zu blockieren, schiebt ein Brucker die Kugel zum durchstartenden Thomas Krovinovic, der völlig ungehindert einlochen kann</P><P><P></P>

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