Ihn werden sie vermissen: Max Zischler (Mitte) wechselt im Sommer zum SV Donaustauf. 
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Ihn werden sie vermissen: Max Zischler (Mitte) wechselt im Sommer zum SV Donaustauf. 

Kaderplanung läuft auf Hochtouren

FC Pipinsried: Wie schaut der Kader in der Regionalliga aus?

  • vonBruno Haelke
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Der FC Pipinsried muss seinen Kader für die nächste Saison planen. Dabei gilt es auch zu berücksichtigen welche Spieler sich die Regionalliga „antun“ wollen.

Pipinsried - Viel Arbeit haben die Verantwortlichen des FC Pipinsried in Sachen Vertragsverlängerungen noch vor sich. Die Verträge von Steffen Krautschneider, Stephan Thee, Christoph Rech, Pablo Pigl, Niko Jelisic, Daniel Leugner, Jannik Fippl und Alex Eiban laufen am 30. Juni 2021 aus. Diese Spieler stellen das Gerippe der Mannschaft, schon von der Erfahrung her sind sie unverzichtbar. Fippl und Eiban stießen allerdings erst im Winter zum Team.

Maximilian Zischler: Wechsel zum SV Donaustauf

Maximilian Zischler wird den FC Pipinsried im kommenden Sommer verlassen. Er zieht nach Regensburg um – und da ist der Weg nach Pipinsried naturgemäß sehr, sehr weit. Deshalb entschied sich der klassische „Sechser“ dazu, seine Zelte in Pipinsried abzubrechen. Zischler wechselt zum derzeitigen Ligakonkurrenten SV Donaustauf, wo er auf seinen ehemaligen Pipinsrieder Mannschaftskollegen Kenan Muslimovic triff. Muslimovic wechselte Anfang des Jahres aus der bulgarischen Profiliga an den Fuß der Walhalla.

Zudem ist hie und da rund um die NAT-Arena zu hören, dass sich der eine oder andere Spieler die Regionalliga nicht antun möchte. Begründung: Der Aufwand sei zu groß.

FC Pipinsried: Youngster Cipolla und Jike verlängern

Gut für den FCP, dass die zwei Youngster Paolo Cipolla und Marvin Jike ihre Verträge um zwei Jahre verlängert haben und Routinier Benny Kauffmann bereits letztes Jahr um zwei Jahre verlängert hat. Wichtig auch, dass Faton Dzemailji endlich seine Aufenthaltsgenehmigung bekommen hat, er verstärkt die Defensive der Gelb-Blauen deutlich.

FC Pipinsried: Lazarett lichtet sich

Bei den Langzeitverletzten Marc Koch (Schulter) und Marian Knecht (Schambeinentzündung) ist Licht am Horizont zu sehen. Koch hat seine schwere Schulterverletzung auskuriert, „er ist ganz heiß auf den Re-Start“, erzählt der sportliche Leiter der Pipinsrieder, Tarik Sarisakal. Marian Knecht ist nach einer erneuten Operation bei einem Spezialisten in Kaiserslautern nun in der Reha in München, er macht große Fortschritte.

Übel erwischt hat es dafür Timon Kuko. Der Abwehrspieler zog sich einen Kreuzbandriss im Knie zu. Wann er wieder auf dem Platz stehen kann, steht derzeit in den Sternen. Für die sportliche Leitung des FCP gilt es nun einen Balance-Akt zu starten, um eine einigermaßen schlagkräftige Mannschaft unter den Corona-Bedingungen zusammenzustellen. 

(BRUNO HAELKE)

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