Elf Freunde müsst Ihr sein: Die Pipinsrieder Spieler starten in die „Mission Klassenerhalt“.
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Elf Freunde müsst Ihr sein: Die Pipinsrieder Spieler starten in die „Mission Klassenerhalt“.

Aufsteiger bei Reserve des FCN

FC Pipinsried: Nur Außenseiter gegen Reserve des 1. FC Nürnberg

  • VonBruno Haelke
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Der Aufsteiger FC Pipinsried muss zum Saison-Start zur Reserve des 1. FC Nürnberg. Die Club-Jungspunde gelten als Favorit.

Pipinsried – Es geht wieder los. Der Aufsteiger FC Pipinsried startet mit einem Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg II seine „Mission Klassenerhalt“ in der Regionalliga Bayern. Anpfiff zum Match am Valznerweiher ist am Samstag, 17. Juli, um 14 Uhr.

LushI: Diagnose noch ausstehend

Eine nicht optimal verlaufene Vorbereitung mündete für Pipinsried in eine schwere Verletzung von Offensivakteur Ati Lushi. Lushi befand sich körperlich auf dem Weg zur Bestform, ehe ihn eine Knieverletzung am vergangenen Wochenende im Match gegen den TSV 1860 München II jäh ausbremste. Innenbandriss, und vermutlich ist der Meniskus zusätzlich noch betroffen, so lautet die erste Diagnose. Ein MRT wird Klarheit schaffen. Je nach Grad der Verletzung fällt der Flügelspieler zwischen zwei und zehn Wochen aus.

Neuzugang Imsak kommt zur rechten Zeit

FCP-Trainer Andreas Thomas muss also zu Saisonbeginn auf Lushi verzichten. Gut, dass die Verantwortlichen mit Serhat Imsak noch einen Mittelstürmer verpflichtet haben. Auf die Position von Lushi könnte dann Pablo Pigl aus dem Sturmzentrum auf die Außenposition rutschen, Imsak für Pigl ins Sturmzentrum.

Ex-Profi Kauffmann gut in Form

Richtig gut in Schwung ist Routinier Benny Kauffmann, der in der abgelaufenen Woche seinen 33. Geburtstag gefeiert hat. Der ehemalige Profi ist seit Monaten verletzungsfrei, dies merkt man ihm deutlich an seiner inspirierenden Spielweise an. Zusammen mit Niko Jelisic könnte er den Defensivverbund des Dorfclubs in die richtigen Bahnen leiten.

FC Pipinsried: Ab jetzt gilt das Eichhörnchen-Prinzip

Das Motto für den FC Pipinsried muss, gerade zu Beginn der Saison, lauten: Punkte sammeln, wann immer es möglich oder auch unmöglich ist. Das Eichhörnchen-Prinzip ist also angesagt. Entsprechend muss der FCP zunächst die Defensive stärken und vor allem hellwach sein.Die Nachwuchskicker der Cluberer sind bekannt dafür, schnell umzuschalten und gegebene Räume zu nutzen. Die technisch und taktisch gut ausgebildeten Kicker des Kultvereins werden dem Team aus dem Dachauer Hinterland vor so manche Aufgabe stellen.„Wir kennen die Stärken des Clubs. Da müssen wir dagegen halten, müssen eklig spielen. Aber wir dürfen auch unser Spiel nicht vergessen. Entsprechend werden wir zu Werke gehen“, verspricht FCP-Coach Andreas Thomas.  

FCN II: Urgestein Andreas Wolf als Co-Trainer dabei

Sein Pendant auf Nürnberger Seite, Cristian Fiel, geht, wie Thomas auch, in seine erste Saison in der Regionalliga Bayern. Fiel, der aus Dresden kam, löste Club-Legende Marek Mintal ab, der nun das Amt des Co-Trainers der slowakischen Nationalmannschaft bekleidet.Zudem sitzt mit Andreas Wolf ein Nürnberger Urgestein als Co-Trainer auf der Bank des FCN, der in der Vorsaison den zweiten Platz belegte. Erfahrung pur also auf der Bank der Franken. Die Cluberer verzichteten aber auf die Teilnahme an den Meisterschafts-Play-Offs.Inwiefern die Mannschaft der Saison 2021/2022 noch etwas mit dem Team zu tun hat, das die Regionalliga Bayern in der vergangenen Saison aufgemischt hat, wird sich zeigen. Die Fluktuation innerhalb der Nachwuchsleistungszentren (NLZ) sind enorm, deshalb wird es für jeden Gegner schwer, sich auf die Mannschaften aus einem NLZ einzustellen. „Wir wissen um diese Sache, aber die Spielphilosophie bleibt ja letztendlich die gleiche“, weiß FCP-Coach Trainer Andreas Thomas.

Corona bestimmt auch den Regionalliga-Auftakt

Aufgrund der Vorbereitungsspiele sind beide Teams nur schwer einzuschätzen, Favorit ist sicherlich das Team aus Franken. Sollten sich Fans der Pipinsrieder auf eigene Faust Richtung Nürnberg aufmachen, könnte diese Fahrt zu einem Ausflug mutieren – ohne Fußball. Wie der Club mitteilte, stehen aufgrund der Corona-Bestimmungen nur 200 Plätze für Zuschauer zur Verfügung. Weitere Informationen sind beim FC Pipinsried auf der Homepage unter www.fcpipinsried.de zu erfahren.

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