Weitere Flugshows mit Hippo sind gesichert: Der Pipinsrieder Torhüter Johann Hipper hat seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert.
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Weitere Flugshows mit Hippo sind gesichert: Der Pipinsrieder Torhüter Johann Hipper hat seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert.

Uli Bergmann bedauert Cekic-Entscheidung

FC Pipinsried: Hipper bleibt, Cekic wechselt nach Schweinfurt

  • vonBruno Haelke
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Der FC Pipinsried hat zwei Personalentscheidungen vermeldet. Johann Hipper verlängert beim Bayernliga-Primus, Amar Cekic wechselt zum 1. FC Schweinfurt.

PipinsriedGute und schlechte Nachrichten aus dem Lager des FC Pipinsried: Mitten in der Coronakrise hat der designierte Regionalliga-Aufsteiger FC Pipinsried ein dickes Ausrufezeichen in Sachen Kaderplanung gesetzt. Torwart Johann Hipper verlängerte seinen Vertrag gleich um zwei Jahre. Es gibt allerdings eine Ausstiegsklausel, die besagt, dass der 21-Jährige im Falle eines möglichen Wechsels in den Profibereich die Freigabe vom Verein bekommt. Getrübt wurde die Freude über den Coup wenige Stunden später, Amar Cekic verlässt den Bayernliga-Süd-Spitzenreiter FC Pipinsried und wechselt zum Regionalliga-Zweiten 1. FC Schweinfurt 05. Der 27-jährige Linksfuß hat bei den Schnüdeln einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben.

Hippo hütet weiter den FCP-Kasten

Johann Hipper war zu Saisonbeginn vom TSV 1860 München ins Dachauer Hinterland gewechselt. Seine Extra-Klasse will er nun auch in der kommenden Saison beim FCP unter Beweis stellen, nach Lage der Dinge dann in der Regionalliga. „Wir freuen uns sehr, dass sich Johann für uns entschieden hat. Er ist eine Bank zwischen den Pfosten und wird uns sehr weiterhelfen“, ist sich der Finanzchef der FC Pipinsried Fußball GmbH, Uli Bergmann, sicher.

In der offiziellen Verlautbarung des Vereines FC Pipinsried lautet es u.a.: „Johann Hipper hat in 19 Ligaspielen nur 13 Gegentore hinnehmen müssen. Dabei hat er zehnmal seinen Kasten sauber gehalten. Durch seine umsichtige Spielweise und seine kommunikativen Fähigkeiten auf dem Platz ist er ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft geworden.“

Johann Hipper meint zur Vertragsverlängerung: „Ich habe mich bewusst für den nächsten Schritt mit dem FC Pipinsried entschieden. Kurzfristig ist es mein Ziel, Regionalliga zu spielen, was mir der FCP im Falle des Aufstiegs bieten kann. Ich genieße hier ein hohes Ansehen und das Vertrauen der Geschäftsführung, der Mitspieler und auch der Fans. Nichtsdestotrotz bin ich dem Verein dankbar, in dem Vertrag eine Ausstiegsklausel für Profivereine verankert zu haben, um meinen mittelfristigen Traum von der Wiederkehr in den Profifußball am Leben zu halten.“

Uli Bergmann meint mit Blick auf die sportliche Zukunft des FC Pipinsried: „Die Verpflichtung wird von uns als Signal gewertet, das die Zusammensetzung des künftigen Kaders positiv beeinflussen wird.“

Tobi Strobl lotst Amar Cekic zu den Schnüdeln

Amar Cekic ist der Abschied aus Pipinsried nicht leicht gefallen. „Mit FC-Trainer Tobi Strobl habe ich einen alten Bekannten, mit dem ich aber noch nie zusammengearbeitet habe. Ich habe mir Gedanken gemacht, wie es weitergeht. Die sportliche Perspektive ist in Schweinfurt natürlich sehr reizvoll“, so Cekic, der 2018 vom FC Memmingen ins Dachauer Hinterland gewechselt ist. „Vielleicht kann ich ja noch mal im Profifußball angreifen. Ich denke, ich bin in Pipinsried als Spieler und als Mensch gereift“, gibt er einen kleinen Einblick in sein Seelenleben. „Mein Vertrag in Schweinfurt beginnt am 1. Juli 2020. Ob das klappt und wie das alles wegen der Corona-Krise wird, wird man sehen, erzählt Cekic, der selbst am Covid19-Virus erkrankt war.

„Ich bin natürlich sehr traurig, dass uns Amar uns verlassen wird. Er ist ein wichtiger Spieler, aber ich gönne es ihm, es ist für ihn der nächste Schritt. Wir sind in den Verhandlungen an unsere Grenzen gegangen, aber Amar hat sich leider anders entschieden“, so Uli Bergmann zum Wechsel von Amar Cekic.

Text: Bruno Haelke

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