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Roman Plesche sucht noch Verstärkungen für die Offensive. 

Spielerkarussell des FC Pipinsried dreht sich immer schneller

Plesche: „Wir werden für die Offensive noch Spieler verpflichten“

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Der Regionalligaabsteiger bastelt am Team für die neue Saison. Roman Plesche, sportlicher Leiter des FC Pipinsried, kündigt weitere Transfers und Gespräche an. 

Der FC Pipinsried hat in der Pfingstwoche zwei weitere namhafte Neuzugänge unter Vertrag genommen. Benjamin Kauffmann wechselt vom Nordost-Regionalligisten Wacker Nordhausen ins Dachauer Hinterland, und Marcel-Pascal Ebeling kommt vom SV Heimstetten ins Ilmtal. Der zuletzt beim thüringischen Regionalligisten Wacker Nordhausen spielende Benjamin Kauffmann wird künftig das blaugelbe Trikot der beiden FCP-Übungsleiter Muriz Salemovic und Fabian Hürzeler tragen. Der vielseitig einsetzbare Routinier hat in seiner Laufbahn schon viel gesehen und schon einige sehr interessante Stationen hinter sich. Der in Ingolstadt geborene Kauffmann absolvierte als junger Spieler für die Schanzer sogar einen Zweitligaeinsatz und brachte es später für den SV Babelsberg und die SpVgg Unterhaching auf 59 Drittliga-Einsätze, in denen er sich fünfmal in die Torschützenliste eintragen konnte.

Für den Goslarer SC, den FC Eintracht Bamberg, Wacker Burghausen und Wacker Nordhausen stand der 30-Jährige bei 110 Regionalligapartien auf dem Platz und erzielte dabei elf Treffer. „Als wir Wind davon bekommen haben, dass sich Benjamin wieder Richtung Heimat orientieren möchten, haben wir Kontakt aufgenommen und konnten ihn von unseren Ideen und Zielen überzeugen. Wir bekommen mit ihm nochmal richtig Qualität und Erfahrung dazu, die uns gut zur Gesicht stehen wird. Er ist variabel einsetzbar und das war ebenfalls ein wichtiges Kriterium“, lässt Pipinsrieds Manager Roman Plesche wissen.

Der FC Pipinsried hat mit Marcel-Pascal Ebeling zudem nun auch in der Offensive eine einen torgefährlichen Akteur in seinen Reihen. Marcel-Pascal Ebeling soll bei dem Klub aus dem Dachauer Hinterland für die notwendigen Tore sorgen, um in der Bayernliga Süd ganz vorne mitmischen zu können. Der 28-jährige Angreifer stand zuletzt in Diensten des SV Heimstetten, der auf dem letzten Drücker den Ligaverbleib in der Regionalliga Bayern schaffte. Ebeling genoss eine Top-Jugendausbildung, kickte als Nachwuchsspieler beim FC Bayern München und TSV 1860 München.

Seine erste Duftmarke im Herrenbereich hinterließ der Neu-Pipinsrieder beim TSV Aindling, als ihm als Youngster in der Bayernliga auf eine Halbsaison 13 Treffer glückten. Nach weiteren Stationen beim FC Ismaning, SC Fürstenfeldbruck und SV Seligenporten landete Ebeling im Sommer 2013 erstmals beim SV Heimstetten, bei dem er sich mit zehn Regionalliga-Saisontoren in den Fokus anderer Vereine spielte.

Schließlich zog es den in München geborenen Stürmer im August 2014 zum SV Wacker Burghausen, für den er 51 Einsätze in Liga vier hatte und dabei fünfmal ins Schwarze traf.

Nach einer längeren, verletzungsbedingten Pause tauchte Ebeling in der Rückrunde der Spielzeit 2017/2018 beim SV Türkgcücü-Ataspor München auf, für den er in 13 Partien sieben Treffer markierte und somit seinen Teil dazu beitrug, dass der heutige Regionalligist noch am SCE Freising vorbeizog.

In der gerade zu Ende gegangenen Runde lief der 28-Jährige wieder für den SV Heimstetten auf, er verzeichnete dort fünf Volltreffer. „Marcel-Pascal hat nach der Winterpause konstant gute Leistungen abgeliefert und war einer der Garanten, dass Heimstetten die Liga noch gehalten hat. Wir erhoffen uns einiges von ihm und sind überzeugt, dass er uns weiterhelfen kann. Die notwendige Klasse dafür hat er definitiv“, sagt Pipinsrieds sportlicher Leiter Roman Plesche.

Die Planungen des Regionalligaabsteigers befinden sich damit auf der Zielgeraden. „Wir werden für die Offensive noch Spieler verpflichten, dann ist Feierabend“, verrät ein spürbar zufriedener Plesche. „Die Mannschaft steht zu 95 Prozent. Wir werden in dieser Woche natürlich auch noch Gespräche mit den Spielern führen, deren Vertrag ausgelaufen ist. Dann wird man weiter sehen“, so der FCP-Manager.

In diesem Zusammenhang wurde bekannt, dass Fadhel Morou die Ilmtaler nach nur einem Jahr wieder verlässt, er wechselt zum FC Memmingen.  hae

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