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Flugshow in Augsburg: Pipinsrieds Keeper Johann Hipper kommt an diesen Ball nicht mehr heran, er schlägt zum 3:1-Endstand für den FCA II ein. 

Niederlage gegen den FC Augsburg II

FC Pipinsried geht am Faschingswochenende leer aus

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Der Bayernliga-Spitzenreiter FC Pipinsried hat den ersten richtigen Härtetest im Rahmen seiner Vorbereitungsphase beim Regionalligisten FC Augsburg II mit 1:3 verloren.

FC Augsburg II 3FC Pipinsried 1

Zwei Wochen vor dem Bayernliga-Süd-Spitzenspiel beim FC Deisenhofen zeigte das Team aus dem Dachauer Hinterland über weite Strecken allerdings eine ansprechende Leistung.

Für den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleichstreffer zeichnete Daniel Leugner verantwortlich, er drosch das Spielgerät technisch sauber per Drop-Kick aus 16 Metern ins Gehäuse des Gastgebers.

Im Laufe der Partie wurde deutlich, dass der Gastgeber momentan bereits besser im Saft steht – und zudem über mehr personelle Optionen verfügt als das Team aus dem Dachauer Hinterland.

Eine Hiobsbotschaft gab es für den FCP schon beim Warmlaufen: Defensiv-Spezialist Fabian Müller verletzte sich an der Wade. Ob es „nur“ eine Zerrung ist oder etwas Schlimmeres, wird sich Anfang der Woche nach einem Besuch beim Mannschaftsarzt zeigen.

In der Fuggerstadt musste das FCP-Trainer-Duo auf einige Spieler verzichten. Torjäger Pablo Pigl meldete sich noch am Spieltag wegen einer Grippe ab, Paolo Cippola hatte es bereits in der vergangenen Woche erwischt. Marcel-Pascal Ebeling musste wegen einer Oberschenkelzerrung, die er sich beim Testmatch in Kaufering zugezogen hatte, passen. Die Offensiv-Abteilung des FC Pipinsried war also schwer angeschlagen. Durch die vielen Ausfälle wurde Daniel Leugner kurzerhand ins Sturmzentrum beordert.

Der Bergkirchner machte seine Sache sehr ordentlich, der eingangs erwähnte technisch anspruchsvolle Treffer zum 1:1 spricht für sich.

„Insgesamt war es ein sehr guter Test für uns“

„In den ersten 20 Minuten hat Augsburg sehr viel Druck gemacht, sie haben sehr hoch gepresst. Das wussten wir und haben uns einigermaßen gut darauf eingestellt“, meinte FCP-Trainer Fabian Hürzeler nach der Partie. Was dem Coach nicht gefallen haben dürfte, war die Art und Weise des ersten Gegentreffers, denn der fiel aus einem Konter heraus. Die FCP-Defensive war einmal mehr zu weit aufgerückt, entsprechend gab es offene Räume, die der Gastgeber optimal nutzte.

Die Youngster des Bundesligisten kamen in der Startphase zu weiteren Torchancen, die aber entweder kläglich vergeben oder vom Gästekeeper Johann Hipper entschärft wurden.

Nach 20 Minuten übernahm die Mannschaft aus dem Dachauer Hinterland das Kommando – und sie kam folgerichtig auch zum Ausgleichstreffer.

Nach der Pause sahen die 50 Zuschauer ein ähnliches Bild wie im ersten Abschnitt: Zunächst übernahmen die Fuggerstädter das Kommando, doch dann fand Pipinsried besser ins Spiel. Allerdings ging dem FCP mit zunehmender Spieldauer die Puste aus, hatte FCA-Trainer Josef Steinberger doch im verlaufe der Partie viele frische Kräfte eingewechselt. Die Bundesliga-Reserve hatte den längeren Atem und netzte gegen Ende der Partie noch zweimal ein.

„Insgesamt war es ein sehr guter Test für uns. Wir haben gesehen, wo es noch mangelt und werden im Training entsprechend arbeiten“, resümierte FCP-Übungsleiter Fabian Hürzeler. 

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