Pipinsrieds Vereinspräsident Roland Küspert erklärte den Mitgliedern, warum eine Beitragserhöhung nötig ist.
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Pipinsrieds Vereinspräsident Roland Küspert erklärte den Mitgliedern, warum eine Beitragserhöhung nötig ist.

Jahresversammlung des FC Pipinsried

FC Pipinsried: Nachwuchsarbeit soll verbessert werden

  • vonBruno Haelke
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Der FC Pipinsried berichtete bei der Jahresversammlung über die zentralen Themen des Vereins. Eine Verbesserung der Jugendarbeit soll angestrebt werden.

Pipinsried – Die Jahresversammlung des FC Pipinsried stand ganz im Zeichen des Coronavirus, der imposanten Leistung der ersten Mannschaft in den zurückliegenden neun Monaten und der Finanzen – sowohl jener des Vereins als auch jener der Fußball GmbH.

Neben diesen zentralen Themen (wir berichteten) gab es aber auch noch weitere Tagesordnungspunkte aus dem FCP-Vereinsleben, über die im Pipinsrieder Sportheim teilweise intensiv diskutiert wurde.

So wurde unter anderem eine Beitragserhöhung für die Mitglieder einstimmig durchgewunken. „Eine Beitragserhöhung wurde bisher praktisch überhaupt noch nicht gemacht, seit der Verein besteht. Lediglich beim Wechsel von der D-Mark zum Euro wurde eine minimale Anspannung, sprich: Aufrundung, durchgeführt“, erzählte der Pipinsrieder Präsident Roland Küspert. Der FCP-Boss schlug die Erhöhungen danach selbst vor.

Beitragserhöhung mit voller Zustimmung

Bisher zahlten die Mitglieder des FCP 40 Euro im Jahr, dieser Betrag wurde auf 60 Euro erhöht. Der Familienbeitrag stieg von 52 auf 72 Euro. Jugendliche zahlen auch in Zukunft 19 Euro. Die Zustimmung im Saal war nur noch Formsache.

Auch zum Thema Jugend wurde ein Sachstandsbericht vom Vorstand abgegeben. „Die Vorgaben des Bayerischen Fußball-Verbandes sind ja gut und schön. Aber wie soll ein 580-Seelen-Dorf diese umsetzen, was beispielsweise die Anzahl eigener Mannschaften betrifft?“ fragte Küspert in die Runde – aber auch in Richtung BFV. „Dürfen solche Orte dann nicht mehr höherklassig spielen?“, war dann die logische Folgefrage des Vorsitzenden.

Nachwuchsarbeit soll verbessert werden

Derzeit müssen die Kicker wegen den fehlenden Juniorenmannschaften 12 000 Euro Strafe zahlen. In den kommenden Wochen und Monaten wolle man sich darum bemühen, dass eine je A-, B- und D-Jugend für die kommende Saison gemeldet werden kann. Dies gehe natürlich nur mit Unterstützung der umliegenden Vereine. Gerade im Nordwesten des Landkreises Dachau gibt es ein massives Problem in Sachen Nachwuchsarbeit, dies treffe viele Vereine. Also müssen die Klubs neue Wege gehen, um den Kindern und Jugendlichen den Fußball wieder schmackhaft zu machen. Direkt aus Pipinsried kommen lediglich fünf Kids, die dem runden Leder nachjagen. „Da muss vom Verein mehr kommen und mehr gemacht werden“, war der einhellige Tenor aus der Versammlung.

Der 2. Vorsitzende des FCP, Martin Schmidl, versprach, alles Mögliche zu unternehmen, um die Jugendarbeit, nicht nur in Pipinsried, sondern auch rund um Pipinsried wieder anzukurbeln.

Überblick der Abteilungsleiter

Die Abteilungsleiter des FC Pipinsried gaben dann einen kurzen Überblick über die Geschehnisse der vergangenen beiden Jahre. Sepp Asam (Stockschützen), Josef Kölbl (Tennis) und Getraud Schmerer berichten in ihren Berichten einvernehmlich, dass es keine großen Änderungen in den vergangenen beiden Jahren gegeben habe. Alle Abteilungen konnte neue Mitglieder begrüßen, die Stockschützen feiern ihr 40- jähriges Bestehen.

Unter dem Tagesordnungspunkt Verschiedenes wurde mitgeteilt, dass ein Verwaltungsausschuss gebildet werden soll, der als Bindeglied zwischen Verein und GmbH dient. Die Aktivitäten von der GmbH und dem Verein werden nach Vorstellungen der Verantwortlichen so besser koordiniert.

Text: Bruno Haelke

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