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Wieder mal verletzt ist Benny Kauffmann.   

Der 31-jährige Neuzugang im Interview

Benny Kauffmann vom FC Pipinsried: „Es ist frustrierend“

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Es gibt Titel, auf die jeder Sportler verzichten kann. Einer davon ist der „Pechvogel des Jahres“. Der Pipinsrieder Neuzugang Benny Kauffmann kam im Sommer vom Regionalligisten FSV Nordhausen ins Ilmtal.

Doch bereits im Testspiel gegen Rain zog er sich eine Oberschenkelverletzung zu, die ihn einige Wochen außer Gefecht gesetzt hat. Kaum genesen, verletzte er sich gegen Deisenhofen schwer am Innenband. Am Samstag, gegen Schwaben Augsburg, stand der 31-Jährige wieder auf dem Platz – und verletzte sich erneut.

Wie geht es Ihnen und wie lautet die Diagnose?

„Es geht mir entsprechend, es ist schon frustrierend. Es ist ein Außenband im Sprunggelenk gerissen. Es wird wohl so drei Wochen dauern, bis ich wieder auf den Platz kann.“

Dann ist das Fußballjahr so gut wie gelaufen...

„Kann man so sagen, aber vielleicht klappt es ja noch mit dem letzten Spiel Ende November gegen Ingolstadt.“

Ihr Team ist weiterhin ungeschlagen, auch wenn es in den vergangenen Partien nicht rund lief. Macht sich das in der Mannschaft bemerkbar?

„Also, die Stimmung im Team ist sensationell, es gibt letztendlich ja auch keinen Grund, Trübsal zu blasen. Okay, in den letzten Spielen haben wir verpasst, frühzeitig den Sack zuzumachen, aber die Gegner stellen sich halt auch immer besser auf uns ein.“

„Ich fühle mich hier pudelwohl“

Das gilt bestimmt auch für das Derby beim TSV 1865 Dachau am kommenden Wochenende...

„Ja, mit Sicherheit. Jetzt geht es in die heiße Phase. In der Vorrunde haben wir gegen Dachau glücklich einen Punkt geholt, anschließend auch bei den Löwen Remis gespielt. Gegen Schwabmünchen lagen wir dann bereits 1:3 im Rückstand, konnten es aber noch drehen. Jede Mannschaft will natürlich die erste sein, die uns schlägt. Das gilt natürlich erst recht auch fürs Derby.“

Nach den Stationen FC Ingolstadt, Wacker Burghausen, SV Babelsberg 03, SpVgg Unterhaching, um nur einige zu nennen, sind sie nun beim FC Pipinsried. Was macht den Dorfclub aus und wie gefällt es Ihnen im Dachauer Hinterland?

„Ich fühle mich hier pudelwohl. Es tut richtig gut, wenn die Fans nach dem Spiel auf einen zugehen und einen direkt ansprechen. Hier wird das Familiäre gelebt, da bleibt man auch nach dem Training schon mal im Sportheim hängen (lacht).“

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