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Mit Steffen Krautschneider aus Schweinfurt hat der FC Pipinsried einen namhaften Neuzugang zu verzeichnen

Ex-Schweinfurter Steffen Krautschneider im Interview 

FCP-Neuzugang Krautschneider will „mit Leistung vorangehen“

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Regionalliga-Spieler Steffen Krautschneider wechselt vom FC Schweinfurt zum FC Pipinsried. Dort will er eine Führungsrolle einnehmen.

Sechs Jahre lang war Steffen Krautschneider unverzichtbarer Bestandteil der Regionalliga-Mannschaft des FC Schweinfurt. Seit März steht der Wechsel zum Neu-Bayernligisten FC Pipinsried fest. Wegen des Umzugs in den Umkreis der Landeshauptstadt und aus beruflichen Gründen war der 27-jährige Mittelfeldspieler auf der Suche nach einem Verein im Kreis München. in der Rückrunde setzte ihn eine Verletzung außer Gefecht - nun will er mit dem FC Pipinsried angreifen. Im Interview spricht er darüber, welche Argumente den Ausschlag für den FCP gegeben haben.

Wie schwer fiel der Abschied aus Schweinfurt?

Nach sechs so erfolgreichen Jahren fällt es einem natürlich schon schwer, das ist klar. Der Verein, die Funktionäre und die Fans sind mir sehr ans Herz gewachsen. Aber jetzt beginnt ein neuer Lebensabschnitt und darauf freue ich mich.

Schweinfurt wird in der nächsten Saison wieder um den Aufstieg in die 3. Liga mitspielen. Du hast noch nie in der 3. Liga gespielt, gehst du auch mit einem tränenden Auge?

Ich kann damit eigentlich ganz gut abschließen. Mir war ja bewusst, dass Schweinfurt das in diesem Jahr packen kann. Ich drücke ihnen selbstverständlich die Daumen. Von mir aus sollen sie jedes Spiel gewinnen - ich spiele ja in einer anderen Liga.

Du wolltest dich einem Verein im Münchner Umkreis anschließen. Warum ist die Wahl auf den FC Pipinsried gefallen?

Ich finde einfach, die Verantwortlichen machen einen super Job. Das Dorf hat 600 Einwohner und sie haben jetzt zwei Jahre Regionalliga gespielt, das ist schon beeindruckend. Jetzt sind sie zwar abgestiegen, haben aber wieder eine super Mannschaft auf die Beine gestellt. Dazu kommt ein junges Trainerteam, das sehr ambitioniert ist. Es ist natürlich super, dass ich meinen Beruf jetzt mit dem Fußball verbinden kann.

Du hast jetzt erst ein paar Mal mittrainiert. Trotzdem: Hat die Mannschaft das Zeug dazu, den direkten Wiederaufstieg zu schaffen?

Die Mannschaft ist von der Qualität her richtig gut, das muss man schon sagen. Wenn man sich die Einzelspieler anschaut, kann man das auf jeden Fall schaffen. Eine gute Mannschaft machen aber nicht die Einzelspieler aus, es ist entscheidend, wie wir zusammen auftreten.

In Schweinfurt warst du Führungsspieler. Nimmst du diese Rolle auch sofort in Pipinsried an?

Sicherlich kann ich mit meiner Erfahrung vorangehen und der Mannschaft helfen. Ich bin aber niemand, der meint, er müsse den Fußball neu erfinden, nur weil ich in Schweinfurt gespielt habe. Ich kann mich da sicher gut integrieren. Aber auch für mich ist im Moment einiges neu, ich habe mein Leben lang in einem kleinen Dorf gelebt und bin jetzt umgezogen, da macht man sich auch seine Gedanken.

Wie gefällt es Dir bisher in München? 

Ich bin jetzt erst zwei Wochen hier, ehrlich gesagt habe ich noch nicht wirklich viel gesehen von der Stadt. München ist natürlich eine wunderschöne Stadt, wir freuen uns darauf.

Ihr habt vier neue Spieler vom SV Türkgücü-Ataspor dazu bekommen. Wie stehst du zu dem Projekt, hättest du gerne einmal gegen sie gespielt?

Das ist mir eigentlich egal. Allgemein finde ich sowas gut, sie machen es schon clever. Da wird gute Arbeit geleistet.

Die letzte Bayernliga-Saison, die du gespielt hast, liegt sechs Jahre zurück. Dort hast du für den FV Würzburg 17 Tore geschossen. Hast du dir diesbezüglich schon ein Ziel gesetzt für die neue Saison?

Nein, ein Ziel hab ich mir da überhaupt noch nicht gesetzt. Als erstes möchte ich nach meiner Verletzung mal wieder schmerzfrei trainieren. Ich will natürlich mit Leistung vorangehen, aber wie viele Scorerpunkte dann dabei rausspringen, ist für mich erstmal zweitrangig.

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