Der FC Pipinsried will auch beim TSV Kottern wieder jubeln.
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Der FC Pipinsried will auch beim TSV Kottern wieder jubeln.

FCP-Lazarett lichtet sich langsam

„Müssen hochkonzentriert zu Werke gehen“ - FC Pipinsried gegen Heimmacht Kottern

  • vonBruno Haelke
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Beim TSV Kottern spielt niemand gerne. Der designierte Bayernliga-Meister FC Pipinsried weiß vor dem Gastspiel beim TSV um die Schwere der Aufgabe.

TSV Kottern – FC Pipinsried

Samstag, 15 Uhr: Auf dem Weg zum Titelgewinn muss der FC Pipinsried am morgigen Samstag eine enorm hohe Hürde überwinden. Die Ilmtaler sind zu Gast beim TSV Kottern, einem der heimstärksten Teams der Bayernliga Süd.

FC Pipinsried: TSV Kottern bereitete im Hinspiel eine Halbzeit lang Kopfschmerzen

Die ersten beiden Aufgaben nach dem Re-Start und den personellen Veränderungen hat der FC Pipinsried gemeistert. Gegen Hankofen-Hailing (4:3) und im Pokal gegen Nördlingen (4:1) gab es zwei Siege gegen Teams, die sich zwar teuer verkauften, aber mit Blick auf die Tabelle (noch) kein Gradmesser waren. Da kommt der TSV Kottern gerade recht, erst nach diesem Duell ist die Standortbestimmung der Gelb-Blauen abgeschlossen. Im Hinspiel hielt Kottern bis zur Pause mit (0:0), am Ende gewann der FCP mit 5:0. Kottern zeigte unter seinem Coach Matthias Günes eine äußerst beherzte erste Halbzeit, der Gastgeber aus Pipinsried hatte Glück, ohne Gegentor in die Kabine zu kommen. Im zweiten Spielabschnitt überfuhr der FCP dann seinen Gegner mit fünf Buden.

TSV Kottern holt mit Buchmann und Schad zwei Spieler mit Regionalliga-Erfahrung und ein Talent vom 1. FC Kaiserslautern

In der Corona-Pause lotsten die Kemptener mit Tim Buchmann (Illertissen) und Marco Schad (Memmingen) zwei sehr erfahrene Regionalliga-Akteure in den Kemptener Stadtteil. Zudem kam mit Tobias Hochradner ein talentierter Spieler vom 1. FC Kaiserslautern (U19) nach Kottern.

FC Pipinsried: Jelisic mit Zorro-Maske zurück - Guinari und Kauffmann fraglich

Der zuletzt personell arg gebeutelte Bayernliga-Primus aus dem Dachauer Hinterland kann langsam aufatmen, das Lazarett lichtet sich schrittweise. Auch Niko Jelisic ist nach seinem Nasenbeinbruch wieder zurück im Training – mit Zorro-Maske. „Das sollte schon gehen. Er hat zwar noch leichte Beeinträchtigungen im Sichtfeld, aber das wird er hinkriegen“, ist sich sein Coach Andreas Thomas sicher. Ob der Pipinsrieder Coach auch auf Verteidiger Peter Guinari (Kapselriss im Daumen) zurückgreifen kann, ist zwar fraglich, jedoch nicht gänzlich ausgeschlossen. Dieses gilt ebenso für Benny Kauffmann, der in der abgelaufenen Woche kränkelte.

FC Pipinsried: Dzemaijli wartet weiter auf Arbeitserlaubnis - Cipolla und Knecht kein Thema

Nicht mit von der Partie wird Verteidiger Faton Dzemaijli sein, die Arbeitserlaubnis des Albaners lässt weiter auf sich warten. Die Dauerverletzen Paolo Cipolla und Marian Knecht sind derzeit noch kein Thema bei den Ilmtalern.

„Wir haben in den bisherigen Spielen gezeigt, was drin ist, wobei noch Luft nach oben ist. Wir müssen unser Spiel durchziehen, dann hat es jede Mannschaft schwer uns zu schlagen, auch Kottern. Wir wissen um die Heimstärke des TSV und stellen uns darauf ein. Es wird ein hartes Stück Arbeit, wir müssen hochkonzentriert zu Werke gehen“, fordert FCP-Coach Andreas Thomas von seinem Team. „Zum Glück kommen die Verletzten und kranken Spieler langsam wieder zurück, jetzt haben wir wieder mehr Alternativen für die Aufstellung“, freut sich Thomas.

Der Rhythmus Liga – Pokal – Liga – Pokal geht auch im Oktober weiter. Am Samstag, 10. Oktober, bestreitet der FC Pipinsried das Erstrundenmatch im Bayerischen Toto-Pokal beim Kreisligisten VfR Jettingen. Das Team aus der Donau-Gruppe hat sich via Qualifikation das Ticket für die erste Hauptrunde der K.o.-Phase der Serie 2020/21 gesichert und freut sich nun auf den Bayernligisten.  (hae)

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