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Einer für alle, alle für einen: Der FC Pipinsried präsentiert sich heuer als unbesiegbares Kollektiv.

SV Donaustauf nächstes Opfer?

Auch die Zahl 13 bringt den FC Pipinsried nicht ins Grübeln

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Nach zwölf Siegen in Folge soll nun auch die Unglückszahl 13 geflissentlich ignoriert werden.

VON BRUNO HAELKE

Pipinsried – Der FC Pipinsried, seines Zeichens ungeschlagener Spitzenreiter der Fußball-Bayernliga Süd, der FC Pipinsried, empfängt am heutigen Samstag um 16 Uhr in der NAT-Arena den starken Aufsteiger SV Donaustauf. Nach dem jüngsten 5:1-Triumph in Landsberg wollen die Gelb-Blauen auch im letzten Heimspiel der Vorrunde ihre Siegesserie fortsetzen; der FCP hat Heimsieg Nummer sieben fest ins Visier genommen. Bereits sechs Mal bekam der jeweilige Gegner des FC Pipinsried von der Truppe aus dem Landkreis Dachau fünf Tore eingeschenkt; 55 Tore in 15 Spielen bedeuten einen Schnitt von 3,66 Toren pro Spiel. Trotz der gewaltigen Trefferausbeute haben die Mannen um die beiden Pipinsrieder Top-Torjäger Pablo Pigl und Steffen Krautschneider prozentual keinen Spitzenwert aufzuweisen, zu viele Hochkaräter sind verballert worden. Sicherlich ein Klagen auf hohem Niveau, aber dieser Fakt lässt sich nicht einfach wegdiskutieren. Zahlreiche Chancen blieben auch in Landsberg ungenutzt. Einen Faktor sollte man nicht außer Acht lassen: Die Defensivabteilung des FCP. Nur zehn Gegentore in 15 Spielen, die FC-Abwehr lässt also nur 0,66 Tore im Schnitt zu. Dabei hat FCP-Keeper Johann Hipper bereits neun Mal seinen Kasten sauber gehalten. Ein Wert, der in Deutschland auf dieser Liga-Ebene einzigartig ist. In der Abwehr spielten die Pipinsrieder zunächst meist mit einer Dreierkette, aber auch als Viererkette stand die Abwehr souverän. Auffallend ist auch, dass sich die beiden Youngster Timon Kuko und Alexander Langen unter den Fittichen der Routiniers Christoph Rech, Fabian Müller und Dennis Hoffmann prächtig entwickelt haben.

Kapitän Stephan Thee hat seinen Bänderriss wohl endlich auskuriert, er kehrt am Wochenende ins Team zurück. Seit einigen Spielen setzt das Pipinsrieder Trainerduo Muriz Salemovic und Fabian Hürzeler auf eine Viererkette mit Dennis Hoffmann neben Christoph Rech in der zentralen. Allerdings ist Hoffmann flexibel einsetzbar, je nach Gegner und Spielstand wird er auch auf die Position sechs beordert. In den vergangenen Spielen bot Hoffmann jeweils eine überragende Leistung.

In welcher Formation die Pipinsrieder Trainer ihr Team ins Rennen gegen Donaustauf schicken werden, ist wohl noch offen. Fabian Hürzeler, der nach einer Woche beim DFB wieder nach Pipinsried zurückgekehrt ist, warnt ausdrücklich vor dem heutigen Gegner: „Donaustauf ist eine sehr erfahrene Mannschaft, die auch über individuelle Klasse verfügt. Der SV hat gute Zentrumsspieler, es wird kein Spaziergang werden. Das vergangene Wochenende sollte uns Warnung genug sein, ich denke, dass es jetzt noch viele Mannschaften so gegen uns angehen werden.“

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