Freude über Platz zwei währt in Karlsfeld nur eine Woche: 1:2-Pleite

- Kaum hat sich die Eintracht mit einem Schützenfest in Gerolfing den zweiten Tabellenplatz zurückerobert, da muss sie den Relegationsplatz schon wieder abgeben. Zu "verdanken" haben die Karlsfelder den erneuten Rückschlag zwei unnötigen Fehlern sowie einer gehörigen Portion Pech bei der Chancenauswertung.<BR>

<P><P>"Heute hat die bessere Mannschaft mit den besseren Chancen verloren", resümierte Eintracht-Coach Alex Plabst nach Abpfiff der Bezirksliga-Spitzenpartie. Seiner Mannschaft attestierte Plabst eine ordentliche Leistung. Er kritisierte lediglich die vielen Einzelaktionen seiner Mannen. Und eben die beiden Fehler, die zu den Gegentoren führten. "Das verfolgt uns schon die ganze Saison", grantelte der Trainer. In der Tat hätte Soner Ergin früher herauslaufen müssen, um die Flanke, die schließlich zum Strafstoß führte, aufzunehmen, bevor Klaus Simon an den Ball kam. "Da ist der Soner beim Herauslaufen fast eingeschlafen", so Plabst. Und der in der gesamten Saison bislang so starke Rückhalt Stefan Hofer schoss in der 76. Minute einen kapitalen Bock, als er einen langen Ball stoppen wollte, anstatt rigoros per Befreiungsschlag zu klären. <P>Die daraus resultierende 2:0-Führung für die Gäste stellte den Spielverlauf komplett auf den Kopf. Denn schon in der ersten Halbzeit machten die Gastgeber das Spiel, Neufahrn lauerte lediglich auf Konter. Und nach dem Pausentee befand sich der FC-Strafraum zeitweise im Belagerungszustand. Die Eintracht drängte vehement auf den Ausgleich und kam zu einer Fülle ausgezeichneter Torchancen. Der agile Florian Stegmann scheiterte in der 47. Minute ebenso am glänzend aufgelegten FC-Keeper Patrick Strahounik wie sein Bruder Marcus zehn Minuten später. <P>Kurz darauf schlenzte Michele Lombardi das Leder knapp am langen Eck vorbei, und Ersin Copurs Schuss in der 51. Minute verfehlte das Gästetor ebenso knapp wie Stefan Hofers Freistoß kurz vor Spielende. Sogar Torwart Ergin machte mit beim erfolglosen Scheibenschießen, als er in der Nachspielzeit aus 30 Metern über den Kasten schoss.<BR><BR>TSV Eintracht Karlsfeld - FC Neufahrn 1:2 (0:1) <P><P>Karlsfeld: Ergin, Mereu, Biberger, M. Stegmann (86. Stella), Härer, Copur, Duquesne Wilson, Hofer, Palumbo, Lombardi, F. Stegmann <P>Neufahrn: Strahounik, Ertlmeier, Stöhr, Manzinger, Arkis (66. Michels), Krabatsch, Klier, Kahl, Simon (90. Zahel), Oswald (80. Falchin), Kilic <P>Schiedsrichter: Michael Krische (TSV Bernau) <P>Zuschauer: 80 <P>Tore: 0:1 (30.) - Nach einer Hereingabe von Murat Kilic zögert Eintracht-Keeper Soner Ergin beim Herauslaufen, so dass Klaus Simon den Ball aufnehmen kann. Ergin kann den Gästestürmer nur noch per Foul stoppen. Michael Klier versenkt den fälligen Elfmeter; 0:2 (76.) - Einen weiten Abschlag von Patrick Strahounik stoppt Stefan Hofer als letzter Mann so unglücklich, dass Stefan Krabatsch ihm den Ball abnehmen und an Ergin vorbei einschieben kann; 1:2 (78.) - Ersin Copur erzielt nach einem Foul an Christoph Biberger per Freistoß aus 25 Metern den Anschlusstreffer</P>

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