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Unfreiwillige Flugeinlage von Stefan Kellner: Im Derby zwischen Pfaffenhofen und Jetzendorf war gestern einiges los.

Drei Tore, Gelb-Rote Karte - im Spiel gegen den TSV Jetzendorf gab es einiges zu sehen

FSV Pfaffenhofen gewinnt Ilmtal-Derby verdient und deutlich mit 3:0

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Im Derby zwischen dem FSV Pfaffenhofen und dem TSV Jetzendorf gab es neben den drei Toren so einiges zu sehen. Die etwa 480 Zuschauer kamen trotz der geringen Temperaturen auf ihre Kosten.

Der FSV Pfaffenhofen hat das Ilmtal-Derby gegen den TSV Jetzendorf auch in dieser Höhe verdient mit 3:0 gewonnen. Der Gast von der Dachauer Landkreisgrenze stellte sich selbst ein Bein, denn nach einer völlig unnötigen Ampelkarte für Martin Schröder kippte die bis dahin offene Partie zu Gunsten des FSV. Spieler des Tages war der Ex-Pipinsrieder Ruben Popa, der mit zwei Treffern dem Match seinen Stempel aufdrückte.

Im ersten Spielabschnitt war der FSV die optisch überlegene Mannschaft, allerdings konnte der TSV immer wieder durch seine schnellen Stürmer Nadelstiche setzen. Die erste nennenswerte Torchance hatte in der 36. Minute Daniel Gädke, doch sein Schuss aus 20 Metern wurde von FSV-Keeper Maximilian Bleisteiner entschärft. Bis zur Pause passierte vor den beiden Toren wenig Aufregendes, nach dem Seitenwechsel sahen die 480 Zuschauer einen immer stärker aufspielenden Gastgeber, der die Partie mit zunehmender Spieldauer immer besser in den Griff bekam.

Bereits sechs Minuten nach Wiederanpfiff des guten Schiedsrichters Martin Günther aus Unterhaching schlug Ruben Popa im Stile eines Klassestürmers erstmals zu. Er spitzelte das Leder gekonnt durch die Beine des chancenlosen TSV-Keepers Dennis Pöllner. Als Manuel Andre zehn Minuten vor dem Ende der Partie auf 2:0 erhöhte, war der Widerstand der dezimierten Gäste endgültig gebrochen. Jetzendorf bemühte sich zwar, zwingende Aktionen sprangen allerdings nicht dabei heraus.

„Ich bin sehr zufrieden. Wir sind gut gestanden und klar, die gelb-rote Karte für Jetzendorf hat uns in die Karten gespielt“, so Marco Krammel, der ebenso wie Popa lange Zeit das Trikot des FC Pipinsried getragen hat.

Durch den erwähnten Fauxpas hat es Jetzendorf verpasst, die Niederlage des Verfolgers SV Sulzemoos auszunutzen und so weitere Punkte zwischen sich und den SVS zu bringen. Am Ostermontag kann der TSV dann im Heimspiel gegen Eching die Derby-Niederlage wieder wettmachen und einen weiteren potenziellen Kontrahenten auf Distanz halten. 

Stenogramm

FSV Pfaffenhofen - TSV Jetzendorf 3:0 (0:0)

FSV Pfaffenhofen: Maximilian Bleisteiner, Fabian Wagner, Stefan Wagner, Ruben Popa, Marco Krammel, Raphael Boser (85. Dominic Wagner), Vincent van Baal (66. Mathias Grünwald), Wojciech Swierkosz (46. Heiko Juhra), Daniel Schilling, Simon Heigl, Manuel Andre

TSV Jetzendorf: Dennis Pöllner, Martin Öttl, Leon Grauvogl, Benedict Geuenich, Daniel Gädke, Martin Schröder, Rene Hamann (82. Alexander Schäffler), Felix Ertl, Stefan Kellner, Marc Peuker (64. Ludwig Dietrich), Christos Papadopoulos

Schiedsrichter:Martin Günther

Zuschauer:480

Gelb-Rote Karte:Martin Schröder (35.)

Tore: 1:0 (51.) – Ruben Popa. 2:0 (79.) – Manuel Andre. 3:0 (90.+2) – Ruben Popa.

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