Gala-Vorstellung der Eintracht beim FCM

- 4:0-Sieg der Karlsfelder in Moosinning

FC Moosinning - TSV Eintracht Karlsfeld 0:4 (0.1):

Moosinning: Listl, Wurm, Christofori (56. Züfle), Kasdorf, Wieldand, Mayer, Sperr, Simicevic (68. Schmellner), Budisa, Gröber (40. Schmid).

Karlsfeld: Hartl, Mujic, Zovko, Hasala, Eugler (82. Nardiello), Biberger, Yalcin, Lumengo, Crnicki (71. Grippo), Marseglia, Klose (59. Palumbo).

Schiedsrichter: Marco van Baal (SR-Gruppe Pfaffenhofen).

Zuschauer: 150.

Tore: 0.1 (15.) - Eine tolle Direktkombination beschert dem Gast den frühen Führungstreffer. Christoph Biberger tanzt auf der linken Außenbahn drei Moosinninger aus, seine Flanke wird von Luigi Marseglia kurz angetippt und auf Daniel Crnicki weiterleitet, der dem Moosinninger Keeper Markus Listl mit einem Linksschuss aus zehn Metern keine Chance lässt; 0:2 (52.) - Nach einem Querpass passt Crnicki die Kugel mit der Hacke zum durchgestarteten Biberger, der aus vollem Lauf einlocht; 0:3 (55.) - Crnickis zweiter Streich, mit dem rechten Innenrist schlenzt er das Spielgerät ins rechte untere Eck; 0:4 (90.) - Der gefoulte Luigi Marseglia hat Glück, dass der Schiedsrichter seinen blitzschnell ausgeführten Freistoß nicht abpfeift. "Der Ball rollte, eigentlich hätte Luigi noch nicht schießen dürfen", bestätigt Eintracht-Trainer Alex Plabst, der die vehementen Moosinninger Proteste "gut nachvollziehen" kann.

"Alle waren gut, jeder hat seine Aufgabe vorbildlich erledigt." Rundum zufrieden mit dem Auftritt seiner Elf beim Angstgegner Moosinning war der Karlsfelder Coach nach dem Kantersieg seiner Elf am Samstag. Auch der gegnerische Trainer, Albert Ostermaier, zollte den Gästen seine Anerkennung: "Der Sieg der Karlsfelder war auch in dieser Höhe verdient." In der vergangenen Saison hat Karlsfeld in Moosinning noch mit 1:5 verloren, doch damals, so erinnert sich Plabst, "sind uns ja die Spieler ausgegangen." Mittlerweile hat der TSV-Coach die Qual der Wahl, auf der Bank sitzen Spieler, die jederzeit bedenkenlos im Karlsfelder Bezirksligateam eingesetzt werden können.

Weil Marius Eugler den letzten Belastungstest bestand, konnte Plabst wieder aur die bewährte Vierer-Abwehrkette zurückgreifen. Und die hat sich diesmal selbst übertroffen. Mujic, Zovko, Hasala und Eugler waren stets Herr der Lage, alle vier agierten nahezu fehlerlos. "Das war eine unheimlich souveräne Vorstellung unserer Defensivreihe", lobt Plabst. "Das Verschieben klappte super, und wir haben es auch geschafft, die Moosinninger einige Male ins Abseits laufen zu lassen."

Doch nicht nur der Abwehrverbund funktionierte, auch in der Vorwärtsbewegung überzeugten die Eintracht-Kicker. Christoph Biberger machte auf der linken Außenbahn Dampf, Baris Yalcin war auf dem rechten Flügel unermüdlich im Einsatz, und hinter den Spitzen tobte sich Guilherme Lumengo aus. Da zudem Daniel Crnicki und Luigi Marseglia (Plabst: "Abgezockt, sein Freistoßtor") auch in Moosinning ihrem Ruf als Torjäger gerecht wurden, geriet der Gästesieg nie in Gefahr.

Dies war auch ein Verdienst des TSV-Keepers Florian Hartl, der bei den wenigen Moosinninger Chancen auf der Hut war. So verkürzte er mutig den Winkel, als Srdan Simicevic beim Stande von 0:1 alleine auf das Karlsfelder Tor zustrebte. Plabst: "Soner Ergin hat bisher nicht schlecht gehalten, aber seine Konzentrationsschwäche hat uns zuletzt einige Gegentreffer beschert. Und da Florian Hartl alles andere als ein Ersatzkeeper ist, hat er nun seine Chance erhalten und genutzt."ge

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