Gebrüder Gilg lassen Neusäß jubeln:

- FC Pipinsried erneut viel zu harmlos

TSV Neusäß - FC Pipinsried 1:0 (0:0):

Neusäß: Schmid, B. Gojevic (86. Hoang), Bartl, J. Gojevic (73. Bosch), Indiavo, Ergenler, Scheurer, D. Gilg, P. Gilg, Mayrock, Hoffmann.

Pipinsried: Bobak, Trejo, Brunner, Wittmann (56. Maraz), P. Krzyzanowski, Kovacevic, Stiller, Lessmann, Zich (72. Matz), Grohmann, Nowak (46. Stanek).

Schiedsrichter: Markus Haase (Burglengenfeld).

Zuschauer: 400.

Gelbe Karte: J. Gocevic, Ergenler - Bovak, Stiller, Stanek.

Tor: 1:0 (48.) - Nach einer Flanke seines Bruders Patrick köpft der am zweiten Pfosten lauernde Dennis Gilg das Leder ins Netz.

Ein Königreich für einen Knipser. Weil er sich in der Spitze erneut als viel zu harmlos erwies, hat der FC Pipinsried das Schlüsselspiel in der Landesliga Süd beim Tabellennachbarn TSV Neusäß verloren. "Bei uns geht von niemandem außer Lessmann Gefahr aus, wir sind einfach viel zu harmlos." Was Konrad Höß schon im Vorfeld der Partie angedeutet hatte, bestätigte sich gestern Abend auf dem Platz. Der Dachauer Landkreisverein schaffte es nicht, den biederen TSV Neusäß unter Druck zu setzen.

Michael Stiller setzte in Neusäß auf jene Elf, die auch am zurückliegenden Sonntag gegen Kempten begonnen hatte. Wolfgang Matz, Martin Stanek und Christian Krzyzanowski blieben draußen, Sebastian Zich, Andi Grohmann und Daniel Nowak durften von Beginn an ran. Im ersten Durchgang bekamen die Zuschauer kein schönes Spiel zu sehen, das Mittelfeld-Geplänkel riss niemanden von den Sitzen. Neusäß tauchte zweimal gefährlich vor dem FCP-Kasten auf, doch Stefan Scheurers Schuss in der 26. Minute mutierte zum Schüsschen, und zehn Minuten später schob Alex Bartl die Kugel knapp am Tor vorbei. Pipinsried kam kurz vor dem Halbzeitpfiff ebenfalls zu zwei Torgelegenheiten. In der 42. Minute scheiterte Peter Krzyzanowski mit einem Kopfball am TSV-Keeper Schmid, und drei Minuten später verfehlte Dragan Kovacevic das Ziel aus fünf Metern.

Nach dem 1:0 für Neusäß gleich nach der Pause kam der FCP nur zu zwei weiteren nenneswerten Torchancen. In der 61. Minute knallte Thomas Brunner die Kugel aus 20 Metern an die Unterkante der Latte, und drei Minuten später scheiterte Lessmann an Torwart Schmid. Den Nachschsuss setzte Erkan Maraz unkonzentriert über die Kiste.zim/ge

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