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90 Minuten Schwerstarbeit erwarten die Jetzendorfer Fußballer (im Bild links Alexander Schäffler) im Rückspiel der ersten Relegationsrunde gegen den SV-DJK Kolbermoor.

Jetzendorf will die letzten Reserven mobilisieren

TSV Jetzendorf - Nach dem Spiel ist vor dem Spiel... Der TSV Jetzendorf empfängt am morgigen Sonntag den SV-DJK Kolbermoor zum Rückspiel der ersten Relegationsrunde um den letzten freien Platz in der Landesliga 2015/2016. Der Anstoß erfolgt um 16 Uhr im Jetzendorfer Lorenz-Wagner-Stadion.

Nach dem 1:0-Auswärtssieg am vergangenen Donnerstag in Kolbermoor haben die Fußballer des TSV Jetzendorf gute Chancen, die erste Hürde auf dem Weg in die Landesliga zu überspringen. Bereits ein Unentschieden würde der Truppe von Harald Maier zum Weiterkommen reichen.

In Relegationsrunde zwei würden sie dann auf den Kirchheimer SC oder den SC Gilching treffen. Das Hinspiel in Gilching gewann der Noch-Landesligist aus Kirchheim nach einer 3:0-Führung mit 3:2.

Doch an ein Spiel gegen Kirchheim oder Gilching will Maier noch keinen Gedanken verschwenden: „Uns stehen im Heimspiel gegen Kolbermoor noch einmal intensive 90 Minuten bevor, da bin ich mir ganz sicher.“

Nach dem strapaziösen Hinspiel dürfen die Zuschauer gespannt sein, welche der beiden Teams die Belastungen einer langen Saison besser wegstecken kann. Beide Mannschaften kennen nun die Stärken und Schwächen des Gegners und werden sich im zweiten Aufeinandertreffen entsprechend darauf einstellen.

Bei den Standards haben die Kolbermoorer ihre Stärken bereits gezeigt, sie konnten aber noch keinen Profit daraus schlagen. „Wir haben gesehen, dass wir bei den ruhenden Bällen höllisch aufpassen müssen. Da sind zwei bis drei Bälle einfach unberührt durch unseren Fünfer geflogen“, warnt Maier.

Wie die Kolbermoorer im Rückspiel bei den Jetzendorfern auftreten werden, kann sich der TSV-Coach gut vorstellen: „Sie werden wohl nicht von Beginn an alles auf eine Karte setzen, sondern erst einmal versuchen, kontrolliert zu agieren. Je länger das Ergebnis zu unseren Gunsten steht, umso mehr werden sie die Offensive verstärken.“

Was seine Mannschaft dagegen unternehmen kann, weiß Maier natürlich auch: „Wir müssen uns wieder auf einen heißen Fight einstellen, müssen die Räume nutzen, die sich uns in der Offensive bieten werden.“

Verzichten muss der Jetzendorfer Übungsleiter neben Daniel Stampfl (Muskelfaserriss) nun auch auf Johannes Haas, der in Kolbermoor ebenfalls mit Verdacht auf Muskelfaserriss ausgewechselt werden musste. Für ihn wird wohl Konstantin Flick in die Startelf des TSV rutschen, er ist schon in Kolbermoor für Johannes Haas eingewechselt worden. „Diese Umstellung macht mir keine Sorgen“, so Harald Maier. „Konstantin hat das in Kolbermoor gut gemacht. Für Johannes ist es natürlich extrem bitter. Wenn sich der Verdacht auf Muskelfaserriss bestätigt, ist die Relegation für ihn schon gelaufen.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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