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Jetzendorf will Schwabmünchen auf Distanz halten

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Fußball-Landesligist TSV Jetzendorf setzt auf seine Heimstärke. Gegen Schwabmünchen soll auf eigenem Platz ein Sieg her.

Jetzendorf – Der Oktober ist gerade in sein letztes Drittel gestartet, da beendet die Landesliga Südwest ihre Hinrunde. Der TSV Jetzendorf schließt die Halbserie mit dem Heimspiel gegen den TSV Schwabmünchen ab. Gewinnt er am Sonntag (15 Uhr), hält er einen direkten Konkurrenten auf Distanz. Und dies ist das erklärte Ziel von Spielertrainer Alexander Schäffler: „Der Gegner steht hinter uns und das Ziel muss sein, dass er hinter uns bleibt. Wir müssen auf Sieg spielen.“

Schäffler betonte bereits vor der Saison die Wichtigkeit der Heimspiele. Er weiß, dass seine Spieler sich im eigenen Wohnzimmer wohler fühlen als in der Fremde. Knapp drei Viertel ihrer 15 Punkte holte seine Elf im Lorenz-Wagner-Stadion. Bei einer vergleichbaren Ausbeute auswärts wären die Grün-Weißen den Abstiegsplätzen erst einmal enteilt. So hängen sie an der Schwelle zu den Relegationsplätzen fest.

Schäffler unterstreicht mit Blick auf den Spielplan die Bedeutung des anstehenden Heim-Doppelpacks gegen Schwabmünchen und Olching: „Wir müssen in den nächsten beiden Heimspielen sechs Punkte holen, denn danach kommen bis zur Winterpause drei Auswärtsspiele.“ Ein Sieg gegen Schwabmünchen würde die Situation vorerst etwas entspannen.

Die Gäste brauchen ebenfalls jeden Punkt im Rennen um den Klassenerhalt. Schwabmünchen geht als Tabellen-16. ins Duell. Nur Hollenbach hat weniger Punkte. Bleibt es dabei, werden die Schwabmünchner nach zuletzt neun Jahren in der Bayernliga in die Bezirksliga durchgereicht. Dabei deutet das Team von Trainer Esad Kahric – vor allem bekannt als Coach des FC Memmingen – immer wieder seine Qualität an. Beim 1:1 gegen Illertissen hielt lediglich die schwache Chancenverwertung den Gegner im Spiel.

Im Angriff setzt Kahric auf Maik Uhde. Der etatmäßige Verteidiger durchlief die Nachwuchsabteilungen des FC Augsburg und spielte dort in der Regionalliga-Mannschaft. Gegen Illertissen war Uhde dabei, wenn Schwabmünchen gefährlich wurde. Uhde ist nicht der Einzige, der schon zu den erfolgreichen Bayernliga-Zeiten im Kader gestanden hatte.

Ihren letzten Sieg holten die Schwabmünchner gegen Hollenbach – wie auch die Grün-Weißen. Jetzendorf-Trainer Schäffler unterscheidet: „Schwabmünchen und Hollenbach sind nicht vergleichbar. Schwabmünchen hat deutlich mehr Erfahrung auf diesem Niveau. Das ist eine andere Hausnummer.“ Seine Mannschaft müsse deshalb „fünf bis zehn Prozent mehr bringen“ als beim 1:5 in Ehekirchen. Gelingt dies nicht, könnte es wieder eine Niederlage geben.

 Schäffler hat bis auf den fraglichen Wlad Beiz alle Spieler an Bord. Es gab in dieser Saison schon Spiele, vor denen es schlechter ausgesehen hat.  

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