Vorbildlicher Einsatz: Salvatore Mereu ging in Wasserburg als Libero der Eintracht mit gutem Beispiel voran. Foto: hab

Jubel bei der Eintracht: Zott kam, sah – und siegte

Das war ein Einstand nach Maß. In Wasserburg hat die erstmals von Reiner Zott betreute Bezirksoberligamannschaft des TSV Karlsfeld den ersten Auswärtssieg der Saison eingefahren. Die Eintracht gewann beim Tabellenelften mit 1:0.

Den Skeptikern im Lager der Eintracht, die das Sprichwort von den angeblich so gut kehrenden neuen Besen um den Zusatz: „...aber die alten kennen die Ecken, in denen der Schmutz steckt“, erweitert haben, wurde gleich beim ersten Auftritt der Eintracht unter Zott die Luft aus den Segeln genommen. Das neue System mit zwei Manndeckern (Benjamin Zollo und Fabian Schäffer), einem Libero (Salvatore Mereu), einem kompakten Fünfer-Mittelfeld (Lui Marseglia, Robert Körner, Stafan Hasala, Michele Lombardi, Florian Hanemann) sowie zwei klassischen Spitzen (Domenico Tanzillo und Michael Dietl ) erwies sich als Geniestreich des neuen Coaches. Zott überglücklich: „Ich bin natürlich erleichtert, dass alles so gut geklappt hat, aber alle Komplimente reiche ich gleich an mein Team weiter. Die Jungs haben super gekämpft und so auch die zweifellos vorhandenen konditionellen Defizite wett gemacht.“ Karlsfeld stand hinten sicher, arbeitete im Mittelfeld konzentriert und hatte in Tanzillo sowie Dietl zwei unermüdlich auf und ab laufende bzw. kreuzende Spitzen, die für die nötige Entlastung sorgten. Wasserburg war nach der Pause das spielbestimmende Team, aber Karlsfeld setzen immer wieder Nadelstiche, die dem Gastgeber sichtlich weh taten. Hätten Michele Lombardi, Grätz und Shannik ihre Konter konsequenter abgeschlossen, wäre der Sieg sogar noch höher ausgefallen.

Doch nicht nur die Feldspieler der Eintracht wussten am Samstag zu überzeugen, auch der Eintracht-Keeper Florian Hartl hinterließ einen hervorragenden Eindruck. „Er war ein großer Rückhalt“, lobt Zott, „nicht nur bei den Flanken, die er sicher herunterpflückte, wirkte er ausgesprochen souverän und kein bisschen nervös.“

Was den neuen Karlsfelder Coach auch noch gefreut hat: „Wir haben keine einzige herausgespielte Torchance für den Gegner zugelassen, und gleich im ersten Auswärtsspiel zu Null gespielt. So kann’s weiter gehen.“ (ge)

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