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Auf Revanche für die ärgerliche 2:3-Hinspielniederlage in Eching brennen ASV-Trainer Frank Peuker und der zuletzt erstmals für den ASV erfolgreiche Stephan Hagleitner.

"Das hat nicht gut ausgesehen"

Kostons Knieverletzung trübt Vorfreude

ASV Dachau - Zum Rückrundenauftakt in der Fußball-Landesliga Südost gastiert der TSV Eching am heutigen Samstag um 15 Uhr am Dachauer Stadtwald (Sepp-Helfer-Stadion).

Und der dort beheimatete ASV hat mit dem Gegner noch eine Rechnung offen (2:3-Niederlage im Hinspiel). Die Vorbereitung der Dachauer auf das Spiel verlief allerdings nicht optimal.

 

Das zweite Jahr nach dem Aufstieg ist immer das schwerste Jahr. Das sagt eines der vielen ungeschriebenes Gesetze des Sports. Wenn es danach ginge, müssten die Dachauer in dieser Saison in ernsthafter Abstiegsgefahr schweben.

 

Doch das Gegenteil ist der Fall: Ein Jahr nach dem Aufstieg hat sich die Mannschaft im vorderen Mittelfeld der Landesliga Südost etabliert, sie steht mit 29 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. Dennoch ist Trainer Frank Peuker nicht hundertprozentig zufrieden. „Wir haben noch Luft nach oben. Wir müssen es schaffen, unsere beste Leistung nicht nur phasenweise, sondern über 90 Minuten abzurufen“, sagt der ehemalige Profi.

 

Gegen den TSV Eching wollen die Dachauer einen Schritt in diese Richtung machen, sie mussten in der Vorbereitung auf die Partie allerdings einen Dämpfer hinnehmen. Matthias Koston verdrehte sich kurz vor Ende des Donnerstagstrainings das Knie. „Das hat nicht gut ausgesehen. Er hatte direkt das Gefühl, dass was gerissen ist“, schildert Peuker die Situation. „Das war schon ein Schock. Wir haben das Training dann abgebrochen“, so der ASV-Coach weiter. Wie schwer es Koston tatsächlich erwischt hat, werden die nächsten Tage zeigen.

 

Sicher ist, dass Christian Roth (Schmerzen in der Kniekehle) und Zvonimir Kulic (Zerrung) fehlen werden. Dafür wird Michael Kornprobst erstmals in einem Ligaspiel im ASV-Kader stehen. Der Sommerneuzugang hatte sich vor dem Saisonstart eine Schambeinentzündung zugezogen und fehlte deshalb die komplette erste Saisonhälfte. „Wir haben bei ihm in den letzten Wochen die Intensität gesteigert und außerdem viele Übungen mit dem Ball gemacht“, erzählt Peuker über das Aufbauprogramm. Seit zwei Wochen kann der Offensiv-Allrounder voll trainieren. „Er hat natürlich Muskelkater gehabt und das eine oder andere Wehwehchen, ist aber jetzt bereit“, sagt der Coach vor dem Spiel gegen den TSV Eching.

 

Die Echinger stehen nach 17 Spielen mit 20 Punkten auf Rang zwölf, zwei Plätze vor dem Relegationsplatz. Das Team von Alfred Ostertag musste in der Vorrunde viele Ausfälle verkraften und rutschte in dieser Phase ins hintere Mittelfeld ab. Vor allem in der Fremde läuft beim Letzten der Auswärtstabelle wenig zusammen.

 

Frank Peuker warnt dennoch davor, den Gegner zu unterschätzen: „Ich kann die Echinger nur schwer einschätzen, weil sie unkonventionell spielen. Aber sie sind sehr kampfstark.“

 

Dennoch will sich der ASV für die 2:3-Hinspielpleite revanchieren. Am vorigen Wochenende tankten die Dachauer beim 3:0-Erfolg gegen Landshut Selbstvertrauen. „Der Sieg war wichtig, ein Erfolgserlebnis zur rechten Zeit. Die Stimmung ist positiv“, erzählt Peuker, der auf drei Punkte hofft.

Quelle: fussball-vorort.de

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