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Mit vereinten Kräften zum Auswärtssieg: Die Jungs des ASV Dachau

Defensive hat sich stabilisiert

Mit dem Rücken zur Wand - ASV Dachau beim taumelnden FC Töging

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Der ASV Dachau ist vor der Winterpause noch viermal im Einsatz. Sein erstes von drei Auswärtsspielen bestreitet der Tabellenvorletzte am heutigen Samstag beim FC Töging.

Die Gäste gehen mit sechs Punkten Rückstand auf die Abstiegsrelegationsplätze in das Duell. Eine Niederlage können sie sich nicht erlauben. Ahammer geht in sein sechstes Spiel als Chef an der Seitenlinie der Dachauer. Der große Befreiungsschlag ist dem ASV auch unter seiner Leitung nicht gelungen – und doch gibt es positive Entwicklungen gegenüber den ersten Spielen der Saison: Die Defensive steht deutlich stabiler und kassierte in den letzten fünf Spielen durchschnittlich 1,2 Gegentore pro Partie. In den ersten 13 Partien der Saison hatten die Gegner im Schnitt zwei Treffer erzielt. „Wir sind auf einem richtigen Weg“, sagt Ahammer.

„Wir nehmen das Positive mit“

Dass dieser Weg steinig ist, zeigte das 2:2-Unentschieden am vergangenen Spieltag gegen Unterföhring. Die Dachauer hatten bis in die fünfte Minute der Nachspielzeit mit 2:1 in Führung gelegen und dann, mit der letzten Aktion der Partie, durch einen Freistoß den Ausgleich kassiert. „Das war natürlich bitter – gerade in unserer Situation“, so Ahammer. Dann fügt er an: „Und trotzdem nehmen wir das Positive mit. Die Art und Weise, wie wir aufgetreten sind, hat mir gefallen. Wir haben den Kampf angenommen.“ Dachaus Trainer erwartet von seinen Spielern, dass sie in Töging nicht ein Prozent weniger geben. „Dort ist es traditionell nicht einfach. Die vergangenen Spiele in Töging waren immer intensiv“, so Ahammer, der zwischen 2015 und 2017 zweimal mit dem ASV als Co-Trainer von Frank Peuker beim FCT gastierte und sieglos geblieben war (zwei Remis). In den vergangenen beiden Saisons fuhren die Dachauer mit einem 2:2-Remis und einer 0:1-Niederlage im Gepäck zurück in Heimat. Die Serie von vier sieglosen Gastspielen könnte am Samstag reißen, denn Töging befindet seit Anfang Oktober in einem Ergebnistief. Innerhalb von fünf Wochen mit fünf sieglosen Partien ist der FCT vom zweiten auf den achten Tabellenplatz abgerutscht. Die Stimmung im Töginger Lager ist deshalb angespannt, weil der Klub in den neun Partien davor 24 von 27 möglichen Punkten geholt hatte. Am vergangenen Wochenende unterlag das Team von Trainer Mario Reichenberger mit 4:5 in Ampfing, wobei sich die Töginger insbesondere vor der Pause (Halbzeitstand: 0:4) desolat präsentiert hatte. „Sie haben gerade nicht ihre beste Phase, was es für uns nicht einfacher macht. Ich erwarte, dass sie alles raushauen werden“, sagt ASV-Trainer Ahammer. Er hat den Gegner einmal in dieser Saison gesehen. „Vor meinem ersten Training beim ASV habe ich mir das 4:4 der Töginger in Dachau auf Video angeschaut“, sagt Ahammer. Und weiter: „Mit Jerome Faye im Sturm und Manuel Ganghofer im Mittelfeld haben sie gute Leute.“ Den besten Torschützen in der laufenden Saison hat er im Hinspiel-Duell beider Teams nicht gesehen. Angreifer Martin Stefcak stand am vierten Spieltag erstmals im Team. Neun seiner zehn Treffer erzielte er in seinen letzten neun Einsätzen. 

„Haben mehr Alternativen“

Die Dachauer gehen gut aufgestellt in das Duell. Milos Kobilarov hat nach seinem Urlaub in der zweiten Mannschaft Spielpraxis gesammelt und ist wieder eine Option. Dennis Bergmann, Max Kreitmair und Michael Kornprobst sind nach ihren Verletzungen wieder ins Training eingestiegen. „Wir müssen schauen, ob ein Einsatz Sinn macht“, sagt Ahammer. Bei David Dworsky sieht es gut aus, während sein Bruder Jonas mit einer Oberschenkelverletzung ausfallen wird. „Wir haben auf jeden Fall mehr Alternativen als in den vergangenen Wochen“, so Ahammer vor dem wichtigen Spiel.  

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