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Der ASV Dachau hat sich längst noch nicht aufgegeben

„Vorne werden wir Chancen bekommen“

Der Glaube ist zurück - ASV Dachau mutig vor Gastspiel beim TSV Kastl

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Nach dem Sieg gegen Hallbergmoos am vergangenen Wochenende freut sich der ASV Dachau auf die nächste Aufgabe: Das Auswärtsspiel am heutigen Samstag beim TSV Kastl.

Die Partie ist enorm wichtig für die Gäste: Gewinnen sie, verkürzen sie den Rückstand auf einen der Konkurrenten im Tabellenkeller auf vier Punkte. Verlieren sie, enteilt der Gegner. „Wir wollen an Kastl rankommen und nach unserem Sieg am vergangenen Spieltag nachlegen“, sagt Bernhard Ahammer, der in seiner zweiten Partie als ASV-Trainer die ersten Punkte eingefahren hat. Der 36-Jährige hatte einen entscheidenden Anteil am Sieg gegen die von Platz drei ins Spiel gegangenen Hallbergmooser. Er wechselte aufgrund der Stärke des Gegners das System. „Wir haben im 3-5-2 gespielt, weil wir hinten gut stehen wollten“, erklärt Ahammer. Nachdem der Gegner vor dem Seitenwechsel zwei gute Chancen hatte, ging der Plan in der zweiten Halbzeit auf. „Da waren wir die bessere Mannschaft“, so Ahammers Urteil. 

„Die Erleichterung war groß und im Training spürbar“

Seine Mannschaft steht trotz des Sieges auf dem letzten Platz, der erste Sieg nach zuvor nur einem Punkt aus sechs Partien ließ das Selbstvertrauen aber wachsen. „Die Erleichterung war groß und im Training spürbar“, beobachtete Ahammer. Für die Dachauer geht es nun darum, den nächsten Schritt in Form eines weiteren Erfolgs zu machen. „Wir müssen weitermachen. Deswegen habe ich versucht, im Training die Zügel anzuziehen“, sagt Ahammer. Ob der ASV-Trainer in Kastl erneut mit einer Dreierkette spielen lässt oder zu der von ihm eigentlich bevorzugten Viererkette zurückkehrt, ließ er offen. „Die Entscheidung ist noch nicht gefallen. Es hängt auch davon ab, wer einsatzbereit ist“, so Ahammer. Mit Sebastian Mack und Jonas Dworsky stehen zwei Spieler vor der Rückkehr in den Kader. Tomislav Renic steht aus beruflichen Gründen auf der Kippe. „Er hat gegen Hallbergmoos nach seiner Einwechslung Schwung reingebracht. Ich hoffe, dass er spielen kann, denke aber, dass es eher nichts wird“, sagt Ahammer. Bei Dennis Bergmann (verletzt) und Timo Aumayer (privat verhindert) besteht keine Chance auf einen Einsatz gegen Kastl. 

Der Gegner steht auf Rang 13 und damit knapp über den Abstiegsrelegationsplätzen. Die Stärken der Mannschaft von Trainer Jürgen Gal liegen vorne: Mit 29 erzielten Toren gehört Kastl zu den offensivstärksten Teams der Liga. Fast ein Drittel der Treffer geht auf das Konto von Timo Pagler, der neunmal getroffen hat und damit bester Torschütze des TSV ist. Ausbaufähig sind die 38 Gegentore. Kein Team der Liga hat in der laufenden Saison so viele Treffer zugelassen. „Das Spiel gegen Kastl wird ein ganz anderes werden als gegen Hallbergmoos. Sie werden zu Hause sehr aggressiv spielen“, denkt Ahammer. Für seine Spieler bedeutet dies, dass sie die Intensität annehmen, aber auch einen kühlen Kopf bewahren müssen. „Wir werden keinen Hurra-Fußball spielen, sondern wir wollen konzentriert auflaufen. Vorne werden wir Chancen bekommen – und die müssen wir dann auch nutzen“, so Ahammer.  

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