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TSV Eintracht Karlsfeld hat gegen Aufsteiger Bruckmühl vierten Sieg in Folge im Auge

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Half seinem Bruder beim Umzug: Karlsfelds Kilian Cuni.
Half seinem Bruder beim Umzug: Karlsfelds Kilian Cuni. © hab

Der TSV Eintracht Karlsfeld spielt an diesem Wochenende zu einer ungewöhnlichen Spielzeit: Am Samstag geht es um 19.30 Uhr beim SV Bruckmühl um Landesliga-Punkte.

Karlsfeld - Die späte Anstoßzeit eröffnet dem Spitzenreiter Möglichkeiten. „Wir werden die erste und zweite Mannschaft näher zusammenrücken“, sagt TSV-Trainer Sebastian Stangl.

Das heißt: Dominik Pöhlmann und Abdul Bangura werden die zweite Mannschaft in deren Heimspiel gegen Günding eine Halbzeit lang unterstützen und dann mit dem Landesliga-Team nach Bruckmühl reisen. Keine Degradierung, sondern eine Chance, Spielpraxis zu sammeln. Eine besondere Erfahrung sammelte Kilian Cuni in der vergangenen Woche.

Kilian Cuni trainierte unter der Woche bei der Zweitvertretung des SC Paderborn

Marvin Cuni, der Bruder des Karlsfelder Innenverteidigers, wechselte auf Leihbasis vom FC Bayern München II zum Zweitligisten SC Paderborn. Kilian unterstützte Marvin bei dessen Umzug und verbrachte die vergangene Woche mit ihm in Paderborn. Dort trainierte er mit der zweiten Mannschaft des SCP, die in der Oberliga Westfalen aufläuft.

Eintracht-Trainer Stangl kann in Bruckmühl auf Cuni bauen. Dominik Krüger wird wieder zwischen den Pfosten stehen, nachdem er beim 3:2-Sieg in Kirchheim verletzt passen musste und von Fabian Müske vertreten wurde. Nicht dabei sind Michael Dietl (Stürmer) und Fitim Raqi, der privat verhindert ist. Stangl hat seine Startelf schon im Kopf – zumindest die Eckpfeiler. „Wir werden auf ein, zwei Positionen rotieren, aber das Gerüst steht“, so der Karlsfelder Coach.

TSV Eintracht Karlsfeld erwartet hitziges Spiel in Bruckmühl

Im Sturm baut er auf Leon Ritter, der in der Torjägerliste mit sieben Treffern auf dem zweiten Platz liegt. Auf den Außenpositionen im Mittelfeld werden Jonas Eicher und Tim Duchale spielen. Im zentralen Mittelfeld sind Thomas Ettenberger, Philip Lorber und Fabian Schäffer gesetzt. Wobei Schäffer auch eine Position nach hinten rutschen könnte. „Das überlege ich mir noch“, sagt Stangl.

Der Coach ist sich sicher, dass in Bruckmühl ein schwieriges Spiel auf seine Mannschaft zukommen wird. „Wir wissen nicht viel über Brückmühl, in der Gegend ist es aber meistens hitzig“ sagt Stangl. Er erwartet aber eine Menge Gegenwehr vom Aufsteiger. Der SVB ist spielte in der vorletzten Saison noch in der Kreisliga Inn/Salzach 1, schaffte dann den Durchmarsch und hat sich auch in der Landesliga gut eingelebt. 13 Punkte nach neun Partien bedeuten Platz acht.

Die Karlsfelder gehören aber zu den gestandenen Landesliga-Teams. Acht Siege, ein Remis und nur eine Niederlage sind eine Top-Bilanz und noch einmal eine Steigerung gegenüber der vergangenen Saison. Auf die einzige Saisonniederlage, das 1:5 gegen Unterföhring antwortete der Tabellenführer mit drei Siegen. Das Ziel für Samstag: „Wir wollen unseren vierten Sieg in Folge einfahren“, so Stangl.  (Moritz Stalter)

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