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Fordert eine Reaktion seines Teams: Alexander Schäffler

„Ich will eine Reaktion sehen“

TSV Jetzendorf seit acht Spielen sieglos - nächster Versuch beim FC Kempten

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Der TSV Jetzendorf ist vor dem Auswärtsspiel beim FC Kempten auf der Suche nach der Erfolgsformel.  

Seit Mitte September haben die Grün-Weißen keines ihrer acht Spiele gewonnen, sie holten nur drei Unentschieden in diesem Zeitraum. Nach der deutlichen 0:3-Heimniederlage am vergangenen Wochenende im Kellerduell gegen Bad Heilbrunn fordert TSV-Spielertrainer Alexander Schäffler eine deutliche Leistungssteigerung. „Ich will eine Reaktion sehen“, sagt Schäffler. 

„Wir müssen auch mal dreckig spielen“

Die Jetzendorfer vergaben im gegen Bad Heilbrunn die große Möglichkeit, einen Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt abzuschütteln. Bei einem TSV-Sieg wäre der Vorsprung auf den Gegner – und damit die Abstiegsplätze – auf sechs Punkte angewachsen. Die Realität sieht anders aus: Bad Heilbrunn ist wieder im Rennen und punktgleich mit dem TSV, der durch seine Sieglos-Serie ein Neun-Punkte-Polster aufgebraucht hat. Schäffler kann und will die negative Entwicklung nicht wegdiskutieren. Gegen Bad Heilbrunn verfiel die Mannschaft in alte Muster. Sie machte zu viele Fehler in der Defensive, entwickelte im Spiel nach vorne keinen Druck und leistete nach dem ersten Gegentreffer kaum Widerstand. „Wir haben im Dienstagstraining die Sachen klar angesprochen, die nicht gepasst haben“, berichtet Schäffler. Der Spielertrainer muss nun den richtigen Ton finden, um seine Spieler wieder in die Spur zu bringen. „Wir wollen das Ruder wieder rumreißen. Wichtig ist, dass wir uns etwas zutrauen und das Glück provozieren“, so Schäffler. Gegen Kempten erwartet er ein Auftreten, das der aktuellen Situation angemessen ist. „Wenn wir schön spielen und verlieren, wird unser Selbstvertrauen nicht wachsen. Wir müssen auch mal dreckig spielen“, fordert Schäffler, der weiterhin an die Qualität seiner Spieler glaubt: „Der Kader ist gut, davon bin ich überzeugt. Ich glaube, dass bessere Ergebnisse möglich sind.“ Die Wende soll das Spiel im Kemptener Illerstadion bringen. „Wir fahren nicht dorthin, um uns das schöne Stadion anzuschauen“, so Schäffler.

„Unsere Zeit wird wieder kommen“

Dass die Jetzendorfer einen guten Tag brauchen werden, um beim Tabellensechsten Kempten zu bestehen, weiß der TSV-Trainer. Die Allgäuer gewannen am vergangenen Wochenende mit 2:1 beim Tabellenzweiten Sonthofen. In ihren letzten acht Partien fuhren sie fünf Siege ein, die einzige Niederlage in dieser Phase war das 0:1 im letzten Heimspiel gegen Ehekirchen, das aktuell auf Platz zwölf steht. Schäffler traut seiner Mannschaft ebenfalls ein gutes Ergebnis zu. „Ich bin davon überzeugt, dass wir an einem guten Tag gegen jede Mannschaft der Liga punkten können“, so der Spielertrainer. „Wir müssen jetzt den Reset-Knopf drücken. Unsere Zeit wird wieder kommen“, sagt Schäffler. Er und seine Spieler werden die Fahrt nach Kempten in einem gut gefüllten Bus antreten, denn bis auf die fraglichen Felix Ertl und Dennis Pöllner ist der Kader komplett. „Wir wollen und müssen eine Reaktion zeigen“, so Schäffler vor der Partie des 19. Spieltags.  

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