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Seine Zeit beim FCP endet im Juni: Roman Plesche.

Fußball

Roman Plesche verlässt im Sommer den FC Pipinsried

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Roman Plesche verlässt im Sommer den FC Pipinsried. Nach vier Jahren beim Bayernliga-Tabellenführer sucht der Manager des FCP eine neue Herausforderung, er wird seinen bis zum 30. Juni 2020 datierten Vertrag nicht verlängern.

Pipinsried - Roman Plesche ist der sportliche Leiter der FC Pipinsried Fußball GmbH, er gilt als Architekt der Mannschaft, die derzeit mit 19 Punkten Vorsprung die Tabelle anführt. Dem Aufstieg in die Regionalliga steht augenscheinlich nichts mehr im Wege. Der 32-jährige Plesche kam zusammen mit Trainer Fabian Hürzeler im Sommer 2016 zum FC Pipinsried. Wohin der Weg des gebürtigen Allgäuers führt, ist noch offen, allerdings munkelt man in Fachkreisen schon länger, dass der TSV Schwaben Augsburg das Ziel von Plesche sein soll. „Nach dreieinhalb Jahren ist für mich jetzt der Punkt gekommen, wo es Zeit wird, sich zu verändern. Es hat sich in letzter Zeit immer mehr herauskristallisiert, dass es unterschiedliche Meinungen über die sportliche Ausrichtung gibt und sich Dinge so entwickelt haben, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich denke, es ist sehr fair von mir, dass ich bereits jetzt die Entscheidung bekanntgegeben habe“, so Plesche. „Ich hatte eine tolle Zeit hier in Pipinsried, die hoffentlich mit dem ersehnten Aufstieg in die Regionalliga enden wird“, erhofft sich Plesche. Der Manager hat bei FC Pipinsried einiges erlebt. Gleich in der ersten Saison den Aufstieg in die Regionalliga Bayern, dann nach zwei Jahren der bittere Abstieg zurück in die Bayernliga. Nach dem Crash im Frühjahr setzten sich die Verantwortlichen zusammen, sie stellten ein in jeder Beziehung einmaliges Team zusammen.

Eine Rolle bei Roman Plesches Entscheidung, in Pipinsried aufzuhören, war die Tatsache, dass die zum Saisonende auslaufenden Verträge mit den beiden Trainern Fabian Hürzeler und Muriz Salemovic noch nicht verlängert worden sind. Laut Ulli Bergmann, seines Zeichens Finanzchef der FC Pipinsried Fußball GmbH, seien mit beiden Trainer bereits erste Gespräche geführt worden: „Man wird sehen, was herauskommt. Hürzeler will ja den Fußball-Lehrer machen und bei Salemovic steht eventuell ein beruflicher Aufstieg an. Klar ist, dass es auch nach dem Rückzug von Roman Plesche weiter gehen wird. „Es ist schade, dass er sich verändern will. Ich bedauere die Entscheidung sehr. Wir hatten in der vergangenen Woche in München eine Sitzung, zu der er auch eingeladen war. Er hat aber abgesagt, kurz danach hat er uns informiert, dass er den Verein verlassen will“, erzählt Bergmann.

Für ihn sei aber auch klar: „Der FC Pipinsried ist und bleibt eine gute Adresse. Wir haben bereits erste Gespräche über Plesches Nachfolge geführt.“

Dem Finanzchef zufolge steht am heutigen Samstag eine Besprechung mit dem Spielerrat an. Als möglicher Nachfolger steht u.a. Trainer Fabian Hürzeler selbst im Notizblock der FCP-Verantwortlichen. Hürzeler könnte dann als eine Art Team-Manager nach englischem Vorbild installiert werden. Derzeit bildet er ein Trainerteam mit Muriz Salemovic.

Hürzeler meint: „Ich weiß, dass ich es könnte. Ich kenne sehr viele Spieler, komme mit vielen Spielern sehr gut aus. Aber auch die Rahmenbedingungen müssen passen. Es ist natürlich sehr schade, dass Roman Plesche geht, aber seine Entscheidung ist zu respektieren. Wir müssen jetzt alles von der Mannschaft fern halten und weiter so engagiert wie bisher arbeiten“, betont der Pipinsrieder Übungsleiter.

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