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FC Moosinning gegen SpVgg Kammerberg

„Sie waren cleverer und abgezockter“

Maximilian Lechner mit Doppelpack für den FC Moosinning

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Die SpVgg Kammerberg ist als Spitzenreiter zum FC Moosinning gereist – und ohne Punkte an die Dachauer Landkreisgrenze zurückgekehrt.

Die SpVgg Kammerberg ist als Spitzenreiter zum FC Moosinning gereist – und ohne Punkte an die Dachauer Landkreisgrenze zurückgekehrt. Da die Moosinninger „cleverer und abgezockter“ (O-Ton Gerhard Güntner) gewesen sind und die Spielvereinigung ihnen so „das Wasser nicht reichen konnte“ hakten die Gäste die 0:3-Niederlage schnell ab.

Kammerbergs Spielertrainer Matthias Koston nahm eine Woche nach seiner Torpremiere im ersten Saisoneinsatz auf der Bank Platz – freiwillig. Gezwungen war er, seine Startelf gegenüber dem 2:0-Sieg in der Defensive umzubauen. Kapitän und Abwehrchef Tim Bürchner fehlte beruflich. Das Zentrum der Viererkette bildeten Benjamin Hofmann und Matthias Eisenkolb. Sommerzugang Christoph Lang gab sein Startelfdebüt, er lief als Rechtsverteidiger auf.

Die Kammerberger fanden sich sofort und waren in der Anfangsphase das bessere Team. Den ersten Torabschluss hatte Sebastian Waas in der vierten Minute, die erste Großchance Eisenkolb: Nach einer Ecke von Robin Streit köpfte der Innenverteidiger knapp über das FCM-Tor (9.). Moosinning tauchte erstmals in Minute 26 vor dem Kammerberger Kasten auf, der Ball verfehlte das Tor von Stefan Fängewisch aber am kurzen Pfosten knapp.

„Danach ist das Spiel gekippt“, sagte SpVgg-Teammanager Gerhard Güntner. In der 32. Minute kam Alexander Auerweck frei vor Fängewisch zum Abschluss, der Kammerberger Schlussmann reagierte aber stark und klärte den Ball ins Toraus. Bei der folgenden Ecke kam Bastian Lanzinger so frei zum Kopfball, dass Fängewisch keine Chance hatte.

Vier Minuten später liefen Waas und Streit auf einen FCM-Verteidiger zu, Waas blieb mit seinem Querpass aber am Moosinninger hängen.

In der zweiten Halbzeit hatten die Kammerberger zwar Phasen mit viel Ballbesitz, je näher es in die Richtung des Tores ging, desto weniger fiel ihnen allerdings ein. Als Maximilian Lechner nach einer Stunde einen Ballverlust der Spielvereinigung im eigenen Strafraum bestrafte, sanken die Chancen der Gäste auf einen Punktgewinn deutlich. In der 80. Minute schloss Lechner einen Konter mit einem Flachschuss von rechts ins linke Eck ab. Das 3:0 war gleichzeitig der Endstand, denn bis auf einen Freistoß von Streit, den FCM-Torhüter Franz Hornof parierte, kam die Spielvereinigung zu keinen weiteren Torchancen.

„Man hat gemerkt, dass die Moosinninger in der Landesliga Erfahrungen gemacht haben, die uns fehlen. Sie waren cleverer und abgezockter und haben unter dem Strich verdient gewonnen“, resümierte Güntner.  stm

Stenogramm

Moosinning - SpVgg Kammerberg 3:0 (1:0)

FC Moosinning: Franz Hornof Florian Jakob Bastian Lanzinger Tobias Bartl Peter Werndl Maximilian Lechner (84. Christian Reiser), Alexander Auerweck (60. Johannes Volkmar), Leon Dekorsy Thomas Auerweck Junis Ibrahim Maximilian Löchner (70. Daniel Mömkes)

SpVgg Kammerberg: Stefan Fängewisch Matthias Eisenkolb (67. Niklas Kiermeier), Maximilian Schaar Alexander Nefzger Benjamin Hofmann Thomas Eichenseer Lukas Schmitt Christoph Lang (53. Thomas Nefzger), Sebastian Waas Maximilian Held (77. Patrick Sturm), Robin Streit

Schiedsrichter: Matthias Schubert

Zuschauer: 130

Tore: 1:0 (32.) – Bastian Lanzinger. 2:0 (61.) – Maximilian Lechner. 3:0 (80.) – Maximilian Lechner.

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