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Christian Leßmann und der SV Sulzemoos kommen immer besser in Tritt.

0:3-Niederlage im Hinspiel

SpVgg Kammerberg will Moosinninger Weg gehen: „Dort wollen wir auch hin“

  • vonMoritz Stalter
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Die SpVgg Kammerberg möchte sich nach dem vergangenen Spieltag rehabilitieren und nimmt sich den Gegner Moosinning als Vorbild.

Bezirksliga Nord

SpVgg Kammerberg - FC Moosinning

Sonntag, 15.30 Uhr: Nach dem vergangenen Spieltag bestand bei der SpVgg Kammerberg Redebedarf. Am Sonntag möchte sich der Tabellensechste im Heimspiel gegen den FC Moosinning rehabilitieren. Die Gäste stehen auf Rang drei und müssen gewinnen, um im Aufstiegsrennen dabeizubleiben. „Dort, wo Moosinning steht, wollen wir auch hin“, sagt SpVgg-Trainer Matthias Koston. De rKammerberger Trainer ist ehrgeizig.

Auch deshalb war die Enttäuschung riesig nach der jüngsten 0:1-Pleite in Sulzemoos. „Ich war angefressen, der Auftritt hat mir nicht gefallen“, so Trainer Matthias Koston. Dann schob er nach: „Und leider hat sich das schon im Spiel davor gegen Pfaffenhofen angedeutet.“ In der Trainingseinheit am Dienstag gab es die Aussprache. „Danach haben wir gut trainiert. Das war ein Schritt in die richtige Richtung“, so Koston. 

Dennoch sieht der Trainer bei seiner Mannschaft aktuell Probleme. In Sulzemoos kam nach einer guten ersten halben Stunde nicht mehr viel. Die Beine wurden schwer. Auch der Effekt durch die Einwechslung von Torjäger Robin Streit, der angeschlagen war und zunächst auf der Bank Platz genommen hatte, verpuffte schnell. „Ich glaube die Vorbereitung war zu lang. Normalerweise planst du, dass du nach vier Wochen in ein Loch fällst. In diesem Loch sehe ich uns gerade“, sagt Koston. Dass die Kammerberger dieses Problem nicht exklusiv haben, weiß er. Deswegen ergänzt der 30- jährige Coach: „Ich schöpfe meine Erfahrung aus meiner Zeit als Spieler und als Trainer, bin aber noch jung. Ich sehe erfahrene Trainer da im Vorteil.“

Koston glaubt an einen Sieg

Jammern möchte Koston aber nicht, sondern es in der Zukunft besser machen. Und diesen Ehrgeiz und Willen erwartet er von seinen Spielern. „Ich will auch mal mit dem Ziel in eine Saison gehen und sagen, dass wir bis zum Schluss ganz vorne dabeibleiben wollen“, so Koston. Dabei blickt er voller Anerkennung auf den Gegner aus Moosinning, der seit der der Corona-Pause von den Ball-Brüdern Christoph und Georg trainiert wird, wobei Letzterer auf dem Platz steht und durch seine Regionalliga-Erfahrung der Mannschaft Stabilität verleiht. „Mit Giggs haben sie natürlich einen Spieler mit Riesenerfahrung dazubekommen“, weiß Koston. Obwohl seine Kammerberger beim 0:3 im Hinspiel „die Grenzen aufgezeigt bekommen haben“, glaubt Koston an einen Sieg. „Wir wollen mal ein Team aus den Top Vier schlagen“, so der SpVgg-Trainer. Bis auf Benjamin Hofmann kann er auf alle Spieler zurückgreifen.

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