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Landesliga Südost: SB Traunstein – ASV Dachau

Papadopoulos,  Schmidt, Bergner und  Bergmann: Vier Torschützen stehen immer noch im Kader

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Samstag, 13 Uhr: Wenn der SB Chiemgau Traunstein in der laufenden Saison der Landesliga Südost zu Hause aufläuft, haben seine Gegner wenig zu lachen.

Dennoch reisen die Teams gerne in den Jakob- Schaumaier-Sportpark – der ASV Dachau ist da keine Ausnahme: „Das Stadion, der Platz, die Kulisse – das Drumherum in Traunstein ist schon super“, sagt Dachaus Trainer Bernhard Ahammer vor dem Duell.

Ahammer kündigt an: „Wir sind Außenseiter, wollen zwar etwas mitnehmen, müssen aber nicht. Das unterscheidet die jetzige Ausgangssituation von jener vor dem Waldkirchen-Spiel“, erklärt Ahammer. Am vergangenen Wochenende gewannen seine Dachauer im Kellerduell gegen das Schlusslicht TSV Waldkirchen mit 4:0. Durch die drei Punkte hielt der ASV den Anschluss an die Abstiegsrelegationsplätze. Er geht mit fünf Punkten Rückstand auf die SpVgg Landshut in den letzten Spieltag vor der Pause.

Wichtig war der Sieg auch für die Gemütslage. „Das Spiel hat uns Selbstvertrauen gegeben, das hat man im Training gemerkt“, berichtet Ahammer. Für den 36-Jährigen war es im achten Spiel als ASV-Trainer der zweite Sieg. Wenn in Traunstein der dritte Erfolg hinzukommen würde, hätte er selbstverständlich nichts dagegen. „Das wird in Traunstein aber extrem schwer. Sie sind heimstark“, weiß Ahammer.

Der SB Chiemgau Traunstein geht als Tabellenvierter in das Duell. Im eigenen Stadion hat er 24, also genau zwei Drittel seiner 36 Punkte geholt. Nur der TSV Grünwald ist zu Hause erfolgreicher (25). Unangefochtener Spitzenreiter sind die Traunsteiner in der Zuschauertabelle: Durchschnittlich 571 Menschen pilgern zu den Heimspielen in den Sportpark. Zum Vergleich: Die ASV-Heimspiele im Sepp-Helfer-Stadion sahen im Schnitt 118 Zuschauer.

„Die Spiele in Traunstein sind schon etwas Besonderes. „Ich war zweimal mit dem ASV als Co-Trainer von Frank Peuker dort“, berichtet Ahammer, der sich noch gut an die Partie im August 2015 erinnert. „Es war ein Flutlichtspiel an einem Freitagabend vor großer Kulisse. Wir haben 4:0 gewonnen“, so Ahammer. 710 Zuschauer sahen damals, wie Dimitrios Papadopoulos, Philipp Schmidt, Maximilian Bergner und Dennis Bergmann die Dachauer zum Sieg schossen. Die vier Torschützen von damals stehen auch in der laufenden Saison im Dachauer Kader. Bis auf Schmidt, der verletzt bis zur Winterpause ausfällt, können sie alle auflaufen.

„Personell sieht es ganz gut aus. Gegenüber dem Waldkirchenspiel am letzten Wochenende gibt es keine Veränderungen“, sagt Ahammer, der hofft, dass seine Spieler an die Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen können. Im November verlor der Tabellenvorletzte von vier Partien nur jene beim Topteam SV Erlbach (1:3). Dazu gab es zwei Unentschieden und den Sieg gegen Waldkirchen. Was den Dachauern ebenfalls Mut machen darf: In Traunstein sind sie noch ungeschlagen. Zwei der drei Auswärtsspiele gewannen sie, einmal spielten sie unentschieden. Mindestens ein Punkt ist auch dieses Mal das Ziel der Gäste: „Wir wollen mit einem nicht zu großen Rückstand in die Winterpause gehen, uns dann gezielt vorbereiten und im nächsten Jahr angreifen“, sagt Ahammer. „Ein Unentschieden in Traunstein würde uns schon helfen, denn in unserer Situation ist jeder Punkt wichtig“, so der ASV-Trainer vor dem letzten Pflichtspiel im Jahr 2019.

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