FC Pipinsried fehlen nur zwölf Minuten zum Sieg

- Landesligist erreicht ein 1:1 gegen Heimstetten

FC Pipinsried - SV Heimstetten 1:1 (0:0):

FC Pipinsried: Bobak, Maraz, Brunner, Wittmann, Trejo, Stanek (69. Grohmann), P. Krzyzanowski, Matz (60. Kovacevic), Zich (84. Nowak), Lessmann, C. Krzyzanowski

SV Heimstetten: Bartulovic, Potenza, Kindermann, Rappl, Riegger, Wolf (71. Daiberl), Greza (60. Hock), Schien, Nissl, Gossler, Kellertshofer (84. Jozic)

Schiedsrichter: Matthias Hasreiter (SV Wallerfing)

Zuschauer: 300

Gelbe Karten: Trejo, Stanek, Lessmann, C. Krzyzanowski - Kindermann, Rappl, Wolf, Kellertshofer

Tore: 1:0 (69.) - Christian Krzyzanowski schlägt eine Freistoßflanke mit Effet genau auf die Stirn von Ercan Maraz. Vom Kopf des kleinen Deutsch-Türken prallt das Leder via Unterkante der Latte über die Linie; 1:1 (78.) - Drei Pipinsrieder können zwei Heimstetter nicht bremsen. Der eingewechselte Stefan Hock lupft das Leder über den herauseilenden Sascha Bobak in Richtung Tor. Michael Wittmanns Abwehrversuch misslingt auch noch, er schlägt das Leder in höchster Not ins eigene Netz.

Die Landesliga-Kicker des FC Pipinsried unterstrichen auch am gestrigen Sonntag - trotz des Remis - eindrucksvoll ihren Aufwärtstrend. Zwar sitzt Pipinsried weiter im Keller fest, doch die zuletzt gezeigten Leistungen lassen hoffen, dass die Truppe von Spielertrainer Michael Stiller noch vor der Winterpause die Abstiegsränge verlassen kann.

Der Pipinsrieder Spielertrainer Michael Stiller selbst, konnte seine Mannschaft gestern nur von der Seitenauslinie unterstützen. Ein Magen-Darm-Virus hinderte ihn, zum Rückrundenstart selbst aktiv zu werden. Indes erfüllten seine Jungs lange Zeit ihre Aufgaben so vorzüglich, dass der Pipinsrieder Spielertrainer gar nicht wirklich auf dem Platz vermisst wurde. Erst in der Schlussphase, bei einigen kläglich vergebenen Konterchancen, wurde deutlich, dass Pipinsried einen Stiller nicht ersetzen kann.

Der FCP-Spielertrainer vertraute zunächst der zuletzt erfolgreichen Elf; Wolfgang Matz ersetzte den Coach, spielte aber einen ähnlichen Part wie Stiller. Die Gäste legten gleich los wie die Feuerwehr. Angetrieben vom fleißigen Ex-Pipinsrieder Michael Schien drängte der SVH Pipinsried weit in die eigene Hälfte zurück. FCP-Schlussmann Sascha Bobak musste sich in der Anfangsphase zweimal kräftig strecken, um einen frühen Rückstand zu verhindern. Nach zwei Minuten parierte er einen Versuch von Martin Nissl, vier Minuten später war Bobak bei einem Distanzschuss von Anton Rappl auf dem Posten. Der FCP kam erst nach zwanzig Minuten besser in Fahrt. Der enorm zweikampfstarke Peter Krzyzanowski im zentralen defensiven Mittelfeld zeigte endlich, warum FCP-Präsi Conny Höß ihn im Sommer verpflichtet hat. Auch Wolfgang Matz und Christian Krzyzanowski wussten streckenweise richtig zu Gefallen.

In den ersten fünf Minuten des zweiten Durchgangs brannte der SVH erneut ein Feuerwerk ab. Sascha Bobak musste sich ganz lang machen, um einen Kopfball von Martin Nissl zu entschärfen, wenig später zielte Christian Gossler mit einer Direktabnahme knapp neben das FCP-Gehäuse.

Anschließend kam Pipinsried wieder besser ins Spiel. Das gefürchtete Offensivspiel der Gäste erstickten Libero Klaus Trejo & Co. nun geschickt schon im Ansatz, Heimstetten war zusehends ratlos. Erst nach dem zu diesem Zeitpunkt überraschenden Ausgleichstreffer zeigten die Gäste noch einmal kurz, warum sie nach ihrem Aufstieg so weit oben in der Tabelle stehen. MAD

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