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Andi Pummer nach Debüt-Sieg mit dem FC Pipinsried: „Das sah schon ganz gut aus“

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Andreas Pummer (Mitte) hat beim FC Pipinsried einen perfekten Einstand gefeiert.
Andreas Pummer (Mitte) hat beim FC Pipinsried einen perfekten Einstand gefeiert. © Imago Images /Beautiful Sports

Einstand geglückt. Trainer Andreas Pummer hat mit dem FC Pipinsried trotz eines zwischenzeitlichen 1:2-Rückstands sein erstes Spiel gewonnen.

FC Pipinsried - SV Heimstetten 3:2 (2:2). – Bei regenerischem Herbstwetter wurden die Zuschauer mit einem spannenden und umkämpften Kellerduell entschädigt. Als Sieger durften sich am Ende die Platzherren feiern lassen, die ihrem neuen Trainer Andreas Pummer damit ein perfektes Debüt bescherten. Nach zuletzt sieben Niederlagen in acht Spielen hatten die Verantwortlichen in Pipinsried die Reißleine gezogen und Trainer Andreas Thomas von seinen Aufgaben entbunden. Mit Pummer wurde ein prominenter Nachfolger engagiert, der sich beim FC Unterföhring und bei Türkgücü München schon etliche Meriten verdiente. Bei Türkgücü war der 39-Jährige in der Vorsaison sogar zweimal als Interimstrainer in der 3. Liga eingesprungen, eine Festanstellung auf diesem Posten verhinderte einzig der Umstand, dass Pummer nicht über die nötige Fußballlehrer-Lizenz verfügt.

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In seinem ersten Spiel auf der Bank des FCP aber brauchte er gleich ein dickes Fell: Nachdem sein neues Team zunächst durch Lukas Riglewski (2.) und Stefan Reuter (27.) zweimal in Rückstand geraten war, aber beide Male postwendend durch Albion Gashi (9.) und Serhat Imsak (31.) egalisieren konnte, vergab Pablo Pigl beim Stand von 2:2 kurz vor dem Halbzeitpfiff einen Strafstoß (43.).

Im zweiten Abschnitt sollte sich die Begegnung zwar etwas beruhigen, langweilig wurde sie jedoch zu keinem Zeitpunkt. Erneut Imsak bescherte seinem neuen Trainer schließlich ein ideales Einstandgeschenk (63.). Für Heimstetten dagegen kam es sogar noch dicker, denn nach der Roten Karte für Reuter (84.) mussten die Gäste die Partie zu zehnt beenden. „Unnötigerweise“, so Gästecoach Christoph Schmitt, hätte seine Mannschaft „ein Spiel, in dem wir uns einen Punkt verdient hatten, verloren“. Sein Pendant indes bilanzierte nach seinem ersten Spiel als Trainer des FC Pipinsried: „Dafür dass ich erst ein paar Tage hier bin, sah das schon ganz gut aus.“ (Klaus Kirschner und Matthias Horner)

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