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„Er soll’s probieren“ - FC Pipinsried wünscht Serhat Imsak den Sprung in den Profibereich

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Einen jubelnden Serhat Imsak wird es in Pipinsried nicht mehr geben, der Stürmer wechselt zum FC St. Pauli.
Einen jubelnden Serhat Imsak wird es in Pipinsried nicht mehr geben, der Stürmer wechselt zum FC St. Pauli. © hae

Serhat Imsak probiert es beim FC St. Pauli den Sprung in den Profifußball zu schaffen. Beim Regionalligisten entsteht durch den Abgang eine Lücke.

Pipinsried - Der Zweitliga-Spitzenreiter FC St. Pauli hat seine Fühler nach Oberbayern, sprich: ins Dachauer Hinterland, ausgestreckt. Nachdem der ehemalige Trainer des FC Pipinsried, Fabian Hürzeler, als Co-Trainer im Sommer 2020 zum Hamburger Kultverein gewechselt ist, folgt ihm nun Mittelstürmer Serhat Imsak in den hohen Norden. Der 22-Jährige wird in der U 23 der Paulinaner eingesetzt.

FC Pipinsried: Serhat Imsak wechselt sofort zum FC St. Pauli

Der sportliche Leiter der U 23 des Kiez-Klubs, Carsten Rothenbach, freut sich über den Neuzugang aus Oberbayern. „Wir freuen uns sehr, dass wir Serhat von uns überzeugen konnten. Er ist ein kopfballstarker Mittelstürmer, der sehr präsent vor dem gegnerischen Tor ist und mit seiner Spielweise sehr gut zu unserem Verein passt. Zudem besitzt Serhat das Potenzial, sich durch das höhere Trainingsniveau und -pensum in unserer U 23 weiter zu steigern und noch einmal einen Schritt in seiner Entwicklung nach vorne zu machen“, lautet es auf der Homepage des FC St. Pauli.

Zum Trainingsauftakt der Gelb-Blauen aus Pipinsried am vergangenen Dienstag fehlte Imsak bereits. Seitens des Regionalliga-Aufsteigers hielt man sich bedeckt, ein offizielles Statement zum Wechsel des Stürmers wollte der sportliche Leiter des FC Pipinsried, Tarik Sarisakal, nicht geben. Einen Tag später folgte die Pressemitteilung des Kiez-Klubs.

FC Pipinsried: Kommt ein Ersatz für Imsak?

„So schnell werden wir wohl keinen gleichwertigen Ersatz finden. Das braucht natürlich auch alles seine Zeit, bis ein Neuer integriert ist“, sagte FCP-Coach Andreas Pummer dem Fußball-Portal Fupa. „Serhat hat gerade zuletzt unter meiner Regie seine Torgefährlichkeit und seine Kopfballstärke unter Beweis gestellt. Er ist noch ein junger Kerl und auf St. Pauli kann er unter Profibedingungen arbeiten. Das können wir ihm hier natürlich nicht bieten. Deshalb legen wir ihm auch keine Steine in den Weg. Er soll‘s probieren und vielleicht können wir uns dann wieder mit den Lorbeeren schmücken, einem Spieler als Sprungbrett in den Profibereich gedient zu haben“, so der Trainer des Regionalligsten FC Pipinsried weiter.

Es bleibt also abzuwarten, ob die Pipinsrieder Ersatz für Imsak auf dessen Position finden. Da der Coach des FCP, Andy Pummer, sehr gut vernetzt ist, wäre die Verpflichtung eines neuen Mittelstürmers beim FCP keine Überraschung.  (Bruno Haelke)

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