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FC Pipinsried: Klappts im vierten Anlauf gegen 1860 Rosenheim ?

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Er zeigt, wo es lang geht: Pipinsrieds neuer Coach Andreas Pummer hat bisher viel richtig gemacht, zwei Siege in zwei Spielen sprechen Bände.
Er zeigt, wo es lang geht: Pipinsrieds neuer Coach Andreas Pummer hat bisher viel richtig gemacht, zwei Siege in zwei Spielen sprechen Bände. © HAE

Der TSV 1860 Rosenheim bestreitet sein Nachholspiel gegen den FC Pipinsried um 19 Uhr. Dabei wurde das Spiel zuvor schon zum dritten Mal verlegt.

Pipinsried – In diesem Fall sind aller guten Dinge wohl vier. Die Partie TSV 1860 Rosenheim gegen den FC Pipinsried in der Fußball-Regionalliga soll am heutigen Dienstag um 19 Uhr nachgeholt werden. Es ist bereits der vierte Anlauf, dreimal musste die Begegnung in den zurückliegenden Monaten verschoben werden.

Der Gast aus Pipinsried will nach zwei Siegen in Serie den Aufwärtstrend nach dem Trainerwechsel auch in Rosenheim bestätigen. Doch auch die Hausherren sind seit drei Spieltagen unbesiegt, sie wollen mit einem Erfolg die Rote Laterne an den TSV Rain weiterreichen.

Für den FC Pipinsried hat sich der Trainerwechsel bisher bezahlt gemacht. Mit Andy Pummer kam der Erfolg zurück ins Ilmtal; zwei Spiele, zwei Siege – besser geht es nicht.

„Das Spiel wird über die Mentalität und den Kampf entschieden“

Andy Pummer - Trainer vom FC Pipinsried

„Wenn man sich die Begegnungen der Liga anschaut, dann waren unsere Siege gegen Heimstetten und in Eltersdorf sehr, sehr wichtig“, betont Andy Pummer. Beinahe alle Konkurrenten im Abstiegskampf punkteten am zurückliegenden Wochenende. Für die größte Überraschung sorgte dabei der VfB Eichstätt, der den FC Bayern München U 23 mit einer 1:3-Packung auf die Heimreise schickte. Der VfB ist am kommenden Samstag zu Gast im Dachauer Hinterland, der FC Pipinsried muss jedoch zunächst am heutigen Dienstag die Aufgabe in Rosenheim lösen. „Ich erwarte, dass es gegen Rosenheim genauso wird wie gegen Eltersdorf in der zweiten Halbzeit“, ist sich Andy Pummer sicher. „Das Spiel wird über die Mentalität und den Kampf entschieden“, ist sich der neue Pipinsrieder Coach sicher.

Am vergangenen Wochenende mussten sich die Gelb-Blauen gerade in Durchgang zwei gegen die robuste Spielweise des Gegners durchsetzen. Dies klappte mehr oder weniger gut, zumindest sprang am Ende ein Sieg heraus.

„Wir haben in Eltersdorf für meinen Geschmack im Spielaufbau zu viel quer und nach hinten gespielt. Da hätten wir mutiger agieren müssen“, kritisiert Pummer. Seine Aufbauspieler spielten zumeist den langen Ball aus der Abwehr, gegen die großgewachsenen Eltersdorfer war das nicht immer das probateste Mittel.

„Aber“, so Pummer weiter, „die Jungs haben alles reingeschmissen. Die Effektivität war gut, auch wenn wir noch einige Chancen haben liegen lassen. Rosenheim hat zwölf seiner 16 Punkte zuhause geholt, das kommt nicht von ungefähr.“

FC Pipinsried: Unnötige Karten seiner Jungs ärgert Trainer Andy Pummer

Ein Dorn im Auge waren Pummer die gelben und gelb-roten Karten für sein Team beim Match in Eltersdorf. „Da müssen wir einfach cleverer werden. Es ärgert mich sehr, wie wir die Karten bekommen. Da bin ich als Trainer gefragt. Ich habe mir auf die Fahne geschrieben, das zu ändern“, verspricht der Pipinsrieder Übungsleiter.

Als „Hiobs-Botschaft hoch fünf“ bezeichnet der Coach den Kreuzbandriss von Benny Kauffmann. „Das ist sehr, sehr traurig. Man kann sagen, dass die Verletzung von ihm den Sieg überschattet hat. Wir müssen jetzt sehen, wie wir den Ausfall kompensiert bekommen“, so Pummer, der in Rosenheim wieder auf Lucas Schraufstetter und Faton Dzemailji zurückgreifen kann. (BRUNO HAELKE)

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