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Eine feste Größte war Daniel Leugner (links) in den zurückliegenden jahren beim Bayernliga-Spioitenteam SV Pullach. Im Sommer wechselt er zum FC Pipinsried. Foto: Lackovic

Fußball

Pipinsried angelt sich Daniel Leugner

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Der Fußball-Regionalligist FC Pipinsried treibt seine Personalplanungen für die kommende Spielzeit weiter vehement voran, er kann eine weitere hoffnungsvolle Neuverpflichtung vermelden: Daniel Leugner hat bei dem Klub aus dem Dachauer Hinterland einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021 unterschrieben.

Pipinsried - Der 23-jährige, aus dem Landkreis Dachau stammende Mittelfeldspieler steht derzeit noch in Diensten des Bayernligisten SV Pullach. Allerdings riss sich der technisch versierte Kicker, der seine Jugendausbildung beim SV Günding, TSV 1860 München und FC Augsburg genoss, im Herbst das Kreuzband und befindet sich momentan mitten im Aufbautraining.

„Daniel zählte beim SV Pullach in den letzten Jahren zu den tragenden Säulen, er war maßgeblich daran beteiligt, dass seine Mannschaft in der Bayernliga immer ganz vorne mitmischte. Er ist variabel einsetzbar und kann auf allen zentralen Positionen eingesetzt werden. Seine Verpflichtung ist ein wichtiger Baustein für unsere Zukunftsplanungen“, berichtet Pipinsrieds Manager Roman Plesche.

Daniel Leugner, dessen Vater Harry einst für den SV Günding Tore am Fließband erzielt hat, absolvierte für die „Raben“ 116 Bayernliga-Einsätze (25 Tore). Nachdem er in seiner Anfangszeit meist als Innenverteidiger eingesetzt worden war, rückte er später ins Mittelfeld und bekleidete dort entweder die Sechser- oder Achterposition.

Weitere Spiele für den derzeitigen Tabellenzweiten der Bayernliga Süd werden nicht mehr hinzukommen, denn Leugner zog sich Anfang November 2018 in der Partie gegen Unterföhring einen Kreuzbandriss zu.

„Leider werde ich für Pullach nicht mehr auflaufen können. Ich verlasse den Verein mit viel Wehmut, denn ich hatte beim SV eine großartige Zeit“, sagt der 23-Jährige, der seinem Engagement im Dachauer Hinterland erwartungsfroh entgegenblickt: „Nach vier Jahren in Pullach wollte ich für mich selbst eine neue Herausforderung in Angriff nehmen. Pipinsried hat sich extrem um mich bemüht und ist eine sehr gute Adresse. Natürlich hoffe ich, dass das Team in der Regionalliga bleibt, denn in dieser Klasse möchte ich natürlich gerne spielen“, verrät der Kreativspieler, der wohl zum Beginn der neuen Saison noch nicht fit sein wird. „Es wird vermutlich nicht ganz reichen. Ich möchte nichts überstürzen und zu früh beginnen“, erläutert Daniel Leugner.

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