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Jetzendorfer Reisegruppe auf Erfolgssuche

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Daheim top, dafür auswärts schwach: Fußball-Landesligist TSV Jetzendorf hat auf fremden Plätzen ein Problem. Das soll sich in Oberweikertshofen endlich ändern.

Jetzendorf – Die Steigerung ist auffällig: In der zweiten Landesligasaison der Vereinsgeschichte hat sich der TSV Jetzendorf gegenüber der Spielzeit 2019/21 verbessert. Doch in einem Punkt sieht Spielertrainer Alexander Schäffler noch viel Luft nach oben: „Wenn man sich die Heim- und Auswärts-Tabelle anschaut, sieht man klar, wo wir uns steigern müssen.“ Am Samstag (14 Uhr) wollen die Grün-Weißen beim SC Oberweikertshofen ihre Bilanz verbessern.

Schäffler und seine Spieler haben sich in den vergangenen Wochen freigeschwommen. Nach den Heimsiegen gegen Schwabmünchen (1:0) und Olching (3:2) beträgt das Polster auf die Relegationsplätze vier Punkte. Doch nun geht es wieder auf Reisen –und da war der Aufsteiger bislang zahm. Ein Sieg und ein Remis in sieben Spielen sind zu wenig.

„Jetzt ist es mal wieder wichtig, dass wir auswärts an einen Punktgewinn rankommen“, so Schäffler, denn in Illertissen (1:3) und Ehekirchen (1:5) fehlten mehr als nur Kleinigkeiten für ein gutes Ergebnis. In Oberweikertshofen müssen die Jetzendorfer mit der gleichen Energie wie vor heimischem Publikum auflaufen – sonst wird es die nächste Niederlage geben.

Der SCO holte im eigenen Stadion so viele Punkte wie der TSV Jetzendorf, benötigte dafür aber drei Spiele weniger. Die Elf von Trainer Dominik Sammer ist daheim ungeschlagen und weist mit 2,4 Punkten pro Spiel den höchsten Durchschnittswert der Liga auf. „Oberweikertshofen ist physisch stark mit guten Einzelspielern“, sagt Schäffler. Er teilt sich mit seinem Kollegen Sammer, mit 25 Jahren der jüngste Coach der Liga, das gleiche Problem: Auswärts läuft beim SCO nicht. Zuletzt kam der SCO in Illertissen mit 0:5 unter die Räder. Schäffler erwartet eine Reaktion: „Sie brennen bestimmt auf Wiedergutmachung, wir wollen ihre Unsicherheit ausnutzen.“

Der TSV-Spielertrainer muss sein am vergangenen Wochenende siegreiches Team umbauen. Dominic Reisner, mit acht Treffern der beste Jetzendorfer Torschütze und auch beim 3:2 gegen Olching erfolgreich, steht nicht zur Verfügung. Hinter Wojciech Fassl steht ein Fragezeichen. Schäffler hofft, dass sein angeschlagener Innenverteidiger auflaufen kann. Weiterhin ausfallen werden Florian Radlmeier, Dominik Liebl, Josef Keimel und Ulrich Unterburger.

Einen Einfluss auf das Ziel haben die Ausfälle aber nicht. Schäffler: „Wir kommen nach den beiden Siegen mit viel Selbstvertrauen. Es wird extrem schwer, aber wir müssen anders auftreten.“ Gelingt seiner Mannschaft der zweite Auswärtssieg der Saison, kann sie sich weiter vom Tabellenkeller absetzen.  

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