Tobias Seethaler ist Spielertrainer und zugleich 14-facher Torschütze beim SC Inhauser Moos.
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Tobias Seethaler ist Spielertrainer und zugleich 14-facher Torschütze beim SC Inhauser Moos.

Der Stürmer vom SC Inhauser Moos im Interview

Tobias Seethaler: Trainer und Top-Torschütze in einer Person

  • vonRedaktion Fussball Vorort
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  • Luca Iannotta
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Tobias Seethaler kam 2017 als Spielertrainer zum SC Inhauser Moos. Im Interview berichtet er von seinen Erfahrungen als Trainer und seiner erfolgreichen Saison.

  • Tobias Seethaler führt mit 14 Toren die Torschützenliste der Kreisliga an
  • Der 2,04-Meter-Mann kam 2017 zurück nach Inhausen
  • Seethaler zog sich am zweiten Dezember eine Meniskusverletzung zu, möchte aber zum Rückrundenauftakt dabei sein

Sie konnten schon 14 Treffer erzielen. Was ist Ihr Geheimnis zum Toreschießen?

Geheimnis würde ich es nicht nennen. Ich bin mittlerweile in einem Alter, in dem ich mehr auf darauf achte, wie ich mich auf meine Spiele vorbereite. Einen großen Beitrag zu meinen Toren leisten natürlich auch die Teamkollegen. Dazu achte ich mehr auf meine Ernährung und bin generell fitter als in den Vorjahren.

Euch fehlen nur drei Punkte auf den ersten Aufstiegsplatz. Ist die Bezirksliga das Ziel?

Der Aufstieg war vor der Saison nicht das Ziel und ist es aktuell auch nicht. Trotzdem sind wir mit der Hinrunde sehr zufrieden. Diese Leistung gilt es zu bestätigen. Am Ende sehen wir dann, wo es für uns hingeht.

Sie sind nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz aktiv. Wie erleben Sie das Amt des Spielertrainers?

Die Arbeit als Spielertrainer ist unglaublich intensiv und spannend. Man hat als Spielertrainer die Möglichkeit, aktiv am Spielgeschehen teilzunehmen und seine Mannschaft auf dem Feld zu unterstützen. Natürlich ist der Druck als Spielertrainer nochmal etwas höher. Du hast als Spieler auf dem Platz eine Vorbildfunktion. Aber das ist der gewisse Reiz in dieser Rolle.

Seethaler wagte einen Neuanfang in Niederroth

Warum die Wechsel zwischen dem Inhauser Moos und dem SV Niederroth?

Als ich Inhausen verlassen habe, hatte ich das Gefühl, dass ein Neuanfang meiner Karriere guttun würde. Ich wollte mal etwas anderes als meinen Jugendverein kennenlernen. In Niederroth bekam ich dann die Chance, als spielender Co-Trainer einzusteigen. Also war das Gesamtpaket für den Wechsel ausschlaggebend.

2017 bekam ich dann die Chance, als Spielertrainer nach Inhausen zurückzukehren. Das war eine absolute Ehre und Herzensangelegenheit zugleich. Dort bin ich dann auf bereits bekannte Gesichter getroffen. 

Was zeichnet Euer Team aus?

Wir sind eine sehr homogene Mannschaft aus jungen und einigen erfahrenen Spielern. Besonders, wenn es mal nicht optimal läuft, zeigt sich der starke Charakter meiner Mannschaft. Alle Mitspieler sind auch neben dem Platz sehr gut befreundet. 

Woran könnte es dieses Jahr noch scheitern?

Aktuell fehlt es uns noch ein wenig in der Breite des Kaders. Verletzungen waren in der Hinrunde teilweise schwer zu kompensieren. Das könnte sich aber mit Beginn der Rückrunde ändern, da einige A-Jugend-Spieler so langsam an den Herrenbereich herangeführt werden. 

„Beide Seiten sind an einer gemeinsamen Zukunft interessiert.“

Wird die Kreisliga, beziehungsweise der SC Inhauser Moos ihre Endstation sein?

Es ist schwer zu sagen, was in den nächsten Jahren passiert. Ich habe mittlerweile aufgehört, Pläne in die ferne Zukunft zu machen. Momentan sind in Inhausen aber beide Seiten an einer gemeinsamen Zukunft interessiert. 

Der Top-Torschütze der Kreisligen gewinnt 15 Kästen Erdinger Weißbier. Was würden sie mit der Siegprämie machen?

Sollte es so weit kommen, werden die Kästen zusammen mit Fans und Team bei einem Grillfest geleert. 

Wie steht es denn um deine Verletzung?

Meine Operation ist nun schon sechs Wochen her und ist sehr gut verlaufen, sodass ich mich schon wieder im Aufbau befinde. Physiotherapie, Muskelaufbau und Laufband stehen auf dem Programm. Ziel ist es, mit Start der Rückrunde fit zu sein und am ersten Rückrundenspiel mit der Mannschaft auf dem Platz zu stehen.

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