Später Ausgleichstreffer der verdiente Lohn

Kälte, teurer Glühwein, ein schwaches Spiel und null Punkte. Lange sah es am Samstag danach aus, als lohne sich für die Pipinsrieder Fans die Reise nach Markt Schwaben überhaupt nicht. Dann aber trat Christoph Frohnwieser gegen den Ball - und versenkte diesen zum späten Ausgleichstreffer im Netz des Falke-Kastens.

von florian göttler

Markt Schwaben - Frohnwiesers erster Saisontreffer sorgte dafür, dass im Match der beiden Abstiegskandidaten FC Falke Markt Schwaben und FC Pipinsried die Gerechtigkeit wieder hergestellt wurde. Denn es wäre doch arg unverdient gewesen, hätten die Falken es doch tatsächlich geschafft, mit ihrer uninspirierten und zaghaften Spielweise drei Punkte zu ergattern. Jedenfalls gelang es den Gastgebern über weite Strecken nicht, die Pipinsrieder ernsthaft unter Druck zu setzen. Zwar begann der FC Falke Markt Schwaben in den ersten fünf Minuten recht schwungvoll, er schaltete dann aber vom Vorwärtsgang in den Leerlauf. So dauerte es geschlagene 44 Minuten bis zum ersten Torschuss der Falken. Achilles Zampos' Distanzschüsschen war für den an Stelle von Tobias Eckl im FCP-Tor stehenden Richard Nothhaft aber überhaupt kein Problem.

Weil auch der FC Pipinsried wenig Vorwärtsdrang entwickelte, tat sich in Halbzeit eins auf dem Rasen nichts, was zur Erwärmung der Zuschauer hätte beitragen können. Thomas Oberhauser nach einer Ecke und Bernie Ahammer mit einem Freistoß hatten die einzigen beiden Torchancen in den ersten 45 Minuten; beide verfehlten allerdings das Tor knapp.

Sollte der Pausentee für die Spieler beider Mannschaften einer mit aufputschender Wirkung gewesen sein, so wurde er wohl in ähnlich winzigen Bechern ausgegeben, wie der Glühwein für die Zuschauer. Denn auch nach Wiederanpfiff brachten beide Teams lange Zeit nicht viel zustande. Abgesehen von Bernie Ahammer, dessen Freistoß von halbrechter Position Falken-Torwart Igor Pintar Probleme bereitete.

Auch der in der Halbzeit für den unglücklich spielenden Christian Jalsevec eingewechselte Josef Wirkner agierte Mitte der zweiten Halbzeit ohne Fortune, als er sich nach schönem Zuspiel von Marcel Richter zwar sehenswert drehte, mit seinem Flachschuss aus guter Position aber ebenso wenig das Tor traf wie Falken-Mittelfeldspieler Andreas Schmalz zwei Minuten später. Auch die Einwechslung von Dominik Betz für den diesmal von Anfang an spielenden Alex Schiller brachte keinen weiteren Schwung; beide blieben wirkungslos. Nicht so Peter Kugler, der eine Viertelstunde vor Schluss mit seiner einzigen richtigen Torchance prompt das Führungstor für Markt Schwaben markierte. Fortan drückte der FC Pipinsried auf den Ausgleichstreffer, den Christoph Frohnwieser drei Minuten vor Schluss mit der spektakulärsten Aktion des Spiels schließlich doch noch besorgte.

Mit dem Unentschieden vergrößerte der FC Pipinsried den Abstand zum Relegationsplatz 16 auf zwei Punkte. Denn alle hinter dem FCP platzierten Vereine - der TSV Nördlingen, der TSV Großhadern und der SV Raisting - haben ihre Auswärtsspiele verloren.

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