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Sparkassencup Dachau: Pokal-Alphatiere Eintracht Karlsfeld und ASV Dachau scharren mit den Hufen

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Von: Rolf Gercke

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Wenn der ASV Dachau und der TSV Eintracht Karlsfeld aufeinander treffen geht es immer auch ums Prestige.
Wenn der ASV Dachau und der TSV Eintracht Karlsfeld aufeinander treffen geht es immer auch ums Prestige. © HAE

Der ASV Dachau und Eintracht Karlsfeld stehen mal wieder im Sparkassenpokalfinale. Für beide Mannschaften ist es ein Prestigeduell.

Dachau/Karlsfeld/Odelzhausen – Das passt. Auf dem Platz des SV Odelzhausen, der jüngst den Aufstieg in die Kreisklasse sichergestellt hat, wird am heutigen Mittwoch das Finale des 46. Dachauer Fußball-Sparkassencup-Wettbewerbs ausgetragen. Um 18.30 Uhr tritt der Rekordsieger ASV Dachau gegen den TSV Eintracht Karlsfeld an.

Für viele ist es das Traumfinale schlechthin, kaum ein anderer Verein hat bei dem seit 1976 ausgetragenen Pokalwettbewerb intensivere Duftmarken gesetzt als der ASV (13 Siege) und die Eintracht (sechs Erfolge).

Titelverteidiger TSV 1865 Dachau, mit neun Pokalsiegen die Nummer zwei der ewigen Bestenliste, hat diesmal bereits im Viertelfinale die Segel streichen müssen, das Team von der Jahnstraße kassierte in der Runde der letzten acht Teams beim TSV Eintracht Karlsfeld einen krachende 0:4-Niederlage.

Der ASV Dachau und der TSV Eintracht Karlsfeld standen sich bereits zweimal im Finale gegenüber. Beide Spiele konnte der ASV Dachau für sich entscheiden. Im Jahr 1991 gewannen die Stadtwälder das Prestigeduell gegen die Eintracht mit 3:2, und 17 Jahre später, im Jahr 2008, setzte sich das Dachauer gegen Karlsfeld mit 7:6 nach Elfmeterschießen durch.

Dass es überhaupt zum Duell dieser beiden Teams im Endspiel kommen konnte war dem bewundernswerten Einsatz der Dachauer im zweiten Halbfinalmatch zu verdanken. Mit dem Bezirksliga-Schlagerspiel gegen den TSV Jetzendorf vor der Brust trat der ASV beim Liga-Konkurrenten SpVgg Kammerberg mit einem Konvolut, bestehend aus Spielern der 2. Mannschaft, der 3. Mannschaft und der A-Junioren an. Der von Saki Kiourkas trainierte ASV-Mix wuchs über sich hinaus und schaltete mit den Kammerbergern einen hoch gehandelten Konkurrenten mit 4:3 aus.

Deutlich leichter hatten es die Karlsfelder in der Vorschlussrunde, sie gewannen das Match in Sulzemoos problemlos mit 6:0. (Rolf Gercke)

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