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Sparkassencup: Bezirksligist ASV Dachau schlägt sich wacker gegen Landesligist Eintracht Karlsfeld

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Leon Ritter erzielte zwei der drei Karlsfelder Treffer im Pokalfinale.
Leon Ritter erzielte zwei der drei Karlsfelder Treffer im Pokalfinale. © Robert Ohl

Im Dachauer Sparkassencup musste sich eine durchgemischte Mannschaft des ASV Dachau schlussendlich gegen den höherklassigen TSV Eintracht Karlsfeld geschlagen geben.

Odelzhausen/Dachau/Karlsfeld – Der strahlende Sieger des Dachauer Fußball-Sparkassencup-Wettbewerbs 2021/2022 heißt TSV Eintracht Karlsfeld. Der favorisierte Landesligist vom Sportpark Jahnstraße sicherte sich durch einen 3:1-Finalsieg über den ASV Dachau vor 150 Zuschauern in Odelzhausen zum siebten Mal die begehrte Trophäe des Dachauer Geldinstitutes. Dem Sieger genügte eine durchschnittliche Leistung zum Erfolg über eine wackere Mannschaft vom Dachauer Stadtwald, die, wie schon im Halbfinale, mit einem Mix aus verschiedenen ASV-Teams angetreten war. Die um den Titel in der Gruppe Nord kämpfende Erste aus Dachau bestreitet am heutigen Freitag das Bezirksliga-Punktspiel beim FSV Pfaffenhofen.

ASV Dachau: In der Bezirksliga wartet der FSV Pfaffenhofen

Die Karlsfelder agierten über weite Strecken der Partie feldüberlegen, der ASV hoffte auf Konter; am Ende hätte das Spiel auch 7:4 ausgehen können. Beeindruckend war die Tatsache, dass auch der ASV Dachau, der von Trainer Saki Kiourkas erneut hervorragend eingestellt worden war, durchaus hätte gewinnen können, wäre man im Abschluss mit etwas mehr Fortune ausgestattet gewesen. Die Dachauer vergaben einige hochkarätige Tormöglichkeiten. Natürlich war die Eintracht die bessere Mannschaft, allerdings offenbarten auch die Karlsfelder Schwächen im Torabschluss.

Wacker dagegengehalten haben die ASV-Kicker im Match gegen den Landesligisten.
Wacker dagegengehalten haben die ASV-Kicker im Match gegen den Landesligisten. © Robert Ohl

Als im Odelzhauser Stadion die Aufstellung des ASV Dachau bekannt wurde hellten sich die Mienen der nach den jüngsten, wenig konstanten Leistungen ihres Teams durchaus skeptischen TSV-Fans auf. Die Eintracht bekam es statt mit einem Bezirksliga-Topteam mit einem nur auf einer Position mit einem Bezirksligaspieler verstärkten Kreisklassisten zu tun. Von jener Elf, die am vergangenen Wochenende im Schlagerspiel gegen Jetzendorf zu Spielbeginn auf dem Feld stand, war in Odelzhausen nur Philipp Schmidt dabei. Er erzielte dann auch den Ehrentreffer für den ASV Dachau im Pokalfinale.

ASV Dachau: Philipp Schmidt erzielte den Anschluss für den Bezirksligisten

Die Führung für die Eintracht erzielte in der 20. Minute Leon Ritter, er traf nach einer Ecke von rechts aus dem Gewühl heraus ins Schwarze. In der 33. Minute hätte ASV-Goalgetter Philipp Schmidt nach einem Konter über links den Ausgleichstreffer erzielen können – ja: müssen – doch der Ball prallte nach Schmidts Flachschuss an den linken Pfosten. Wenig später scheiterte Patrick Berke mit einem Hammer aus 25 Metern ebenfalls nur knapp, das Spielgerät zischte links am Tor vorbei ging.

So sehen Sieger aus: Gleich nach dem Finale durften die Kicker des TSV Eintracht Karlsfeld den nach wie vor begehrten Sparkassencup in die Höhe recken.
So sehen Sieger aus: Gleich nach dem Finale durften die Kicker des TSV Eintracht Karlsfeld den nach wie vor begehrten Sparkassencup in die Höhe recken. © Robert Ohl

Ein Traumtor bescherte Karlsfeld kurz vor der Pause das 2:0, Pascal Sattelberger wuchtete in Minute 45 die Kugel aus 20 Metern halbrechts in das linke Kreuzeck. Hoffnung keimte bei den Dachauer Anhängern kurz nach dem Seitenwechsel auf, denn da konnte Philipp Schmidt per Abstauber auf 1:2 stellen (48.). Die Vorlage kam von Luca Wilhelmi. Die Entscheidung fiel in der 68. Minute: ASV-Abwehrspieler Sebastian Reissner bringt den Karlsfelder Dominik Pöhlmann im Sechzehner zu Fall, Schiedsrichter Matthias Schepp zeigt sofort auf den Elfmeterpunkt. Den Strafstoß verwandelt Leon Ritter souverän zum 3:1-Endstand. (Robert Ohl)

Stenogramm

ASV Dachau - TSV E. Karlsfeld 1:3 (0:2) ASV Dachau: Artem Bykanov, Mathias Cebulla, Sebastian Reissner, Maximilian Köpf, Dennis Tscharnke, Luka Wilhelmi, Franjo Stanic, Philipp Schmidt, Felix Obeser, Sulayman Badjie, Johannes Müller – Benedikt Rabl, Fabian Seitz, Patrick Berke, Tristan Hübner.

TSV Eintracht Karlsfeld: Fabian Müske, Peter Wuthe, Dominik Pöhlmann, Fabian Schäffer, Lukas Paunert, Leon Ritter, Dominik Schäffer, Jonas Eicher, Sebastian Schneyer, Lorenzo Kehl, Pascal Sattelberger – Ivan Ivanovic, Abdul Bangura, Nicolas Frank, Thomas Ettenberger, Florian Jörg Schrattenecker.

Zuschauer: 150.

Tore: 0:1 (25.) - Leon Ritter. 0:2 (44.) - Pascal Sattelberger. 1:2 (48.) - Philipp Schmidt. 1:3 (68.) - Leon Ritter.

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