Mehr zu tun als ihm lieb sein konnte bekam der Kammerberger Keeper Stefan Fängewisch im Heimspiel gegen Moosinning.
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Mehr zu tun als ihm lieb sein konnte bekam der Kammerberger Keeper Stefan Fängewisch im Heimspiel gegen Moosinning.

FC Moosinning siegt verdient

SpVgg Kammerberg: Streit mit Zerrung früh raus - zwei folgenschwere Patzer

  • vonMoritz Stalter
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Die SpVgg Kammerberg trug selber dazu bei, dass man am Ende gegen den FC Moosinning leer ausging. Die Gäste zeigten, warum sie auf Tabellenplatz drei stehen.

Kammerberg - Vor Torraumszenen hat die Bezirksliga-Partie der SpVgg Kammerberg gegen den Tabellendritten FC Moosinning nicht gestrotzt. Am Ende reichten zwei Unaufmerksamkeiten der Kammerberger Defensive, um ins Hintertreffen zu geraten und am Ende deutlich mit 0:3 zu verlieren.

SpVgg Kammerberg: Streit muss mit Zerrung früh raus - „Das war natürlich eine Hiobsbotschaft“

Eine Woche nach der 0:1-Niederlage in Sulzemoos brachte SpVgg-Trainer Matthias Koston seinen zuletzt angeschlagenen Torjäger Robin Streit von Anfang an. Allerdings tat sich der 20-Tore-Stürmer gegen die kompakt stehende Defensive der Gäste schwer. In der 17. Minute musste er wegen einer Zerrung ausgewechselt werden. „Das war natürlich eine Hiobsbotschaft. Robin können wir nicht ersetzen“, sagte Kammerbergs Teammanager Gerhard Güntner. Für Robin kam dessen Bruder Kevin ins Spiel.

Jakob gedankenschnell zur Führung für den FC Moosinning

Am Spielgeschehen änderte sich nichts, denn Moosinning stand sicher, gewann mehr Zweikämpfe und hatte die bessere Spielanlage. In Kurzform: Moosinning war das bessere Team. Chancen erarbeiteten sich aber auch die Gäste nicht. Der Führungstreffer fiel, weil der Ball nach einer Flanke Florian Jakob vor die Füße fiel und der schneller schaltete als SpVgg-Torhüter Stefan Fängewisch (44.).

SpVgg Kammerberg: Fängewisch patzt bei Flanke - Auerweck staubt ab

Auch nach dem Seitenwechsel wirkten die Gäste aus Moosinning reifer als die Hausherren, erneut brauchten sie aber einen hohen Ball, um die Führung auszubauen: Nach einer Flanke, die der sonst so zuverlässige Fängewisch fallen ließ, staubte Alexander Auerweck zum 0:2 ab (53.). Kammerbergs Trainer Matthias Koston hatte nach der Niederlage in Sulzemoos am vergangenen Wochenende gerätselt, weshalb seine Mannschaft so müde gewirkt hatte. Als möglichen Grund nannte er die lange Vorbereitung. Gegen Moosinning war es aber seine Mannschaft, die besser wurde, je länger das Spiel dauerte.

Güntner: „Man hat gesehen, warum die Moosinninger zu den Top-Teams gehören“

Doch obwohl die Spielvereinigung die Partie nun ausgeglichen gestaltete, fehlten die Aktionen vor dem gegnerischen Tor. Als die Kammerberger das Risiko erhöhten, erlaubten sie sich einen Ballverlust, den Tobias Bartl mit dem 0:3-Endstand bestrafte (88.).

„Es war ein Spiel mit wenigen Torchancen und für die neutralen Zuschauer wahrscheinlich uninteressant. Trotzdem hat man gesehen, warum die Moosinninger zu den Top-Teams gehören. Sie haben verdient gewonnen“, resümierte Gerhard Güntner.  (stm)

Stenogramm

SpVgg Kammerberg - FC Moosinning 0:3 (0:1)

SpVgg Kammerberg: Stefan Fängewisch, Tim Bürchner, Maximilian Schaar (53. Willhelm Ampenberger), Matthias Eisenkolb (82. Michael Zachskorn), Thomas Eichenseer, Niklas Kiermeier, Thomas Nefzger, Sebastian Waas, Alexander Nefzger, Robin Streit (17. Kevin Streit), Lukas Schmitt (53. Patrick Sturm)

FC Moosinning: Franz Hornof, Johannes Volkmar, Florian Jakob, Georg Ball, Peter Werndl (78. Christos Ketikidis), David Diranko, Maximilian Lechner (78. Tobias Bartl), Alexander Auerweck (70. Thomas Auerweck), Dennis Stauf, Christian Reiser (87. Lukas Treffler), Adrian Joszt (70. Maximilian Lechner)

Schiedsrichter: Leonhard Winkler

Zuschauer: 120

Tore:0:1 (45.) – Florian Jakob. 0:2 (53.) – Alexander Auerweck. 0:3 (88.) – Tobias Bartl.

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