Sulzemoos gewinnt das Duell der Abstiegskandidaten mit 4:2

"Ich bin stolz auf meine Mannschaft, dass sie nach dem 2:2 nicht zusammengebrochen ist sondern eiskalt zurückgeschlagen hat." Für den Sulzemooser Trainer Ralf Lautenbacher war es gestern ein Fußball-Nachmittag mit vielen Höhen und auch einigen Tiefen: "Eigentlich hätten wir dieses Spiel noch deutlicher gewinnen können - und vor allem hätten wir es früher entscheiden müssen."

Der Strafstoß, der zum 2:2 führte, hinterließ bei den Sulzemoosers keinen nachhaltigen Eindruck. Im Gegenteil, die Kicker des Gastgebers setzten nach dem Ausgleichstreffer sofort nach und kamen nur vier Minuten später zum 3:2. "Dass wir dann sogar noch Tor Nummer vier erzielt haben, war eine schöne Zugabe, aber entscheidend war Nikos 3:2", so Lautenbacher. Das Duell der Abstiegskandidaten verlief auf einem, so der SVS-Coach wörtlich, "überschaubarem Niveau, aber das war ja auch nicht anders zu erwarten." ge

SV Sulzemoos - TSV Milbertshofen 4:2 (1:1) Sulzemoos: Eisgruber, Schalk, Hainzinger, Strauß (63. Gleixner), Mostarac, Maraz, Zagar (46. Röhrl), Börnert (70. Kauk), Bläser, Schlatterer, Novakovic Schiedsrichter: Roman Lars Frost (FC Aich) Zuschauer: 100 Gelb-Rote Karte: David Majdancevic (64.) Rote Karte: Markus Eisgruber (70.) Tore: 0:1 (38.) - Bugra Can Satuk. 1:1 (45.) - Im Anschluss an einen Eckball kommt Zoran Mostarac an den Ball. Er legt quer auf Niko Novakovic, der Sekunden vor dem Pausenpfiff den Ausgleichstreffer erzielt. 2:1 (68.) - Marco Bläser bedient Mattias Schlatterer, der sich kraftvoll bis zur Grundlinie durchtankt und dann zum mitgelaufenen Novakovic passt. Der Sulzemooser Goalgetter hat keine Mühe, aus kurzer Entfernung seinen zweiten Treffer in diesem Spiel zu erzielen. 2:2 (71.) - Nach einer Notbremse des Sulzemooser Keepers Markus Eisgruber an Robert Fürst entscheidet Schiedsrichter Frost auf Elfmeter. Der nach Eisgrubers Platzverweis für Alex Börnert eingewechselte Sulzemooser Ersatztorwart Helmut Kauk hat beim Schuss des Milbertshofer Strafstoßschützen Yevhenii Swadzda keine Abwehrchance. 3:2 (75.) - Niko Novakovic' dritter Streich, diesmal trifft er nach einem Traumpass von Marco Bläser ins Schwarze. 4:2 (78.) - Ercan Maraz setzt den Schlusspunkt unter ein abwechslungsreiches Spiel, er schließt einen langen Sololauf mit einem gefühlvollen Heber über den Mil-Keeper ab.

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